GESCHICHTE

AIB 122 / 1.2019 | 01.07.2019

Zielobjekt Rechts - Wie die Stasi die westdeutsche Neonaziszene unterwanderte

In Berichten des ostdeutschen "Ministeriums für Staatssicherheit" (MfS) war u.a. die „festgestellte Zusammenarbeit zwischen dem westdeutschen Verfassungsschutz und dem Rechtsextremisten Kühnen, Michael“ thematisiert worden. Dieser war lange Zeit Führer der westdeutschen Neonazi-Szene gewesen.

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AIB 122 / 1.2019 | 30.04.2019

Ein Blick zurück: Die Polizei in der Weimarer Republik

Die Diskussion um Polizisten mit (extrem) rechten Weltbildern bzw. Neonazis bei der Polizei macht auch einen Blick in die Weimarer Republik interessant. Wie verhielt sich dort die Polizei gegenüber der aufsteigenden NSDAP? Und wie viele ihrer Mitglieder waren bereits vor 1933 NSDAP-Mitglieder und haben im Sinne der Partei agiert und agitiert?

(Foto: Sturkow; a.o.t., Bundesarchiv Bild 102-07717; CC-BY-SA)

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AIB 121 / 4.2018 | 20.03.2019

Othmar Toifl: Spitzel gegen die Revolution

Konservative und antisozialistische Kreise versuchten nach der Novemberrevolution die Arbeiterbewegung durch Spitzel und Denunzianten zu bekämpfen. Ein besonders eklatantes Beispiel für eine solche konterrevolutionäre Praxis waren die Tätigkeiten von Othmar Toifl, einem skrupellosesten Agenten aus dem rechtsradikalen Milieu.

(Bild: Kurt Daluege; Berlin Document Centre, Gemeinfrei)
 

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AIB 121 / 4.2018 | 16.02.2019

Rückblick: Unser Freund „Thümi“ ist erschossen worden

Steffen „Thümi“ Thüm war im Leipziger Stadtteil Connewitz aktiv. Der Begriff des „Faschoalarms“ machte hier oft die Runde. Wenn ein Haus angegriffen wurde, eilten andere HausbesetzerInnen zur Verteidigung herbei. Als Thümi in der Dezembernacht 1992 helfen wollte, wurde er erschossen.

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AIB 120 / 3.2018 | 25.12.2018

„Lichtenhagen ist Teil einer identitätsstiftenden Meistererzählung“

Interview mit „Soziale Bildung e.V.“ (Rostock) über die Erinnerung an das rassistische Pogrom in Rostock-Lichtenhagen

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AIB 120 / 3.2018 | 23.12.2018

Aggressive Opferrolle: SA-Männer im Bürgerkriegsszenario

Im Sommer 1932 erreichten die politischen Unruhen in der Weimarer Republik ihren Höhepunkt. Fast täglich berichteten die Zeitungen über Ausschreitungen und Zusammenstöße. Jeder gab dem politischen Gegner die Schuld und berief sich auf das Recht zur Notwehr.

(Bild: Bundesarchiv, Bild 146-1980-119-18 / CC-BY-SA 3.0)
 

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AIB 119 / 2.2018 | 03.10.2018

Faschistische Hobbit-Camps in Italien

Für tausende italienische Fantasyfans waren die Hobbits in den 1970ern das Symbol einer radikalen Bewegung für die Rückkehr des Faschismus und seinen Wiederaufstieg zu altem Glanz. In „Hobbit-Camps“ diskutierte die italienische extreme Rechte über Tolkien und den „Totalitarismus“.

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AIB 117 / 4.2017 | 28.03.2018

„Anarchie ist machbar, Herr Nachbar“

Punks, Freigeister und Anarchisten in der DDR kämpften für den Wandel des Sozialismus. In Geschichtsbüchern liest man kaum etwas über sie.

(Foto: A2B Berlin, CC BY-NC-SA 3.0 DE)

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AIB 116 / 3.2017 | 29.12.2017

Das „Zigeunerlager Lety“ im „Protektorat Böhmen und Mähren“

Zwischen 1933 und 1945 fielen mehr als eine halbe Million Menschen, die als sogenannte „Zigeuner“ verfolgt wurden, dem nationalsozialistischen Rassewahn zum Opfer. Vor allem im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wurden viele Rom_nja und Sint_ezza systematisch vernichtet. Bei der vorangegangenen Segregation spielte das „Zigeunerlager Lety“ eine wichtige Rolle.
 

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AIB 115 / 2.2017 | 21.10.2017

Zum Tod des Faschismusforschers Kurt Gossweiler

Zum Tod des Faschismusforschers Kurt Gossweiler.
 

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AIB 115 / 2.2017 | 28.09.2017

Wechsel zwischen „Rotfront“ und SA ?

Ist Rot also doch gleich Braun? Zur Kontroverse über den Wechsel zwischen „Rotfront“ und SA in Berlin.
 

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AIB 114 / 1.2017 | 14.07.2017

„Vorbeugende Verbrechensbekämpfung“ im Nationalsozialismus

Die Verfolgung von „Berufsverbrechern“, einer bislang weitgehend ignorierten Opfergruppe.

(Bild: Buch-Foto mit Aquarell von Vladimír Matȇjka)

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AIB 114 / 1.2017 | 01.07.2017

Völkische Science-Fiction

Im ausgehenden 19. Jahrhundert kam in Deutschland die Science-Fiction-Literatur bzw. der Zukunftsroman als Genre auf. Dabei ging es nicht nur um Unterhaltung.
Science-Fiction wurde wegen seiner Nähe zum utopischen Denken auch zum Terrain für den Kampf um die Köpfe.

(Bild: Ausschnitt Faksimile Buch-Titel "Druso")
 

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AIB 113 / 4.2016 | 02.04.2017

Rückblick 1989: REP Parteiprogramm

Vor 27 Jahren ... berichteten wir in der Ausgabe Nummer 9 des Antifaschistischen Infoblattes (AIB) über eine angestrebte „Intellektualisierung“ der rechten Partei „Die Republikaner“ (REPs).

(Bild: Faksimile aus Witiko-Brief 7, 1988)

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AIB 113 / 4.2016 | 29.03.2017

80. Jahrestag der Internationalen Brigaden in Spanien

Anlässlich des 80. Jahrestages der Bildung der brigadas internacionales fanden in Spanien Gedenkveranstaltungen statt. Ein Reisebericht.

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AIB 112 / 3.2016 | 29.12.2016

Rückblick 1991: Gladio Terror in der Türkei ?

Vor 25 Jahren … berichteten wir im Antifaschistischen Infoblatt (AIB) im Schwerpunkt der Nummer 14 (1991) über die internationalen Machenschaften von „Stay Behind“.

(Bild: Faksimile Titel der Newsweek)

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AIB 112 / 3.2016 | 22.12.2016

Österreichische Justiz: Zuweilen auf dem rechten Auge blind

"Die Aula" ist trotz formaler Unabhängigkeit das bedeutendste Printorgan der völkischen Burschenschaften in Österreich. Unter dem Titel „Mauthausen-Befreite als Massenmörder“ wurden hier die im Mai 1945 befreiten Häftlinge des Konzentrationslagers Mauthausen diffamiert. Im Dezember 2015 kam es zur Einstellung des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft Graz.

(Bild: Faksimile GfP-Kongressprotokoll 2010)

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AIB 111 / 2.2016 | 12.10.2016

Totalitäre Schäferhunde

Über eine notwendige Intervention beim "Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung".

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AIB 111 / 2.2016 | 11.10.2016

Vor 20 Jahren … Geschichtsfälschung in der Bundeswehr ?

Der Schwerpunktartikel „Geschichtsfälscher“ im AIB Nr. 34 (2/1996) berichtete über die revisionistische Agenda des Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) der Bundeswehr. Dort entstand eine Veröffentlichung, die den Vernichtungskrieg der Nazis gegen die Sowjetunion zu einem Präventivkrieg umdeutet, starke antisemitische Züge trägt und vermutlich nur knapp an der „Auschwitzleugnung“ vorbeilaviert. Ihr Autor Joachim Hoffmann war von 1960 bis 1995 am MGFA tätig, zuletzt als Wissenschaftlicher Direktor.
 

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AIB 111 / 2.2016 | 09.10.2016

Schutz der bestehenden Ordnung durch wehrhafte Demokratie

Als die nationalsozialistische „Sozialistische Reichspartei“ zu Beginn der 1950er Jahre zweistellige Wahlergebnisse erzielte, entschied sich die Bundesregierung erstmalig zur Stellung eines Parteiverbotsantrages. Ist die wehrhafte Demokratie ein antifaschistisches Konzept?

(Foto: Bundesarchiv, Bild 183-H25087 / CC-BY-SA 3.0)

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