NS-SZENE

AIB 122 / 1.2019 | 05.05.2019

Die „Aryans“ in Halle (Saale) vor Gericht

Nachdem am 1. Mai 2017 Mitglieder der neonazistischen Kameradschaft „Aryans“ in Halle (Saale) AntifaschistInnen mit Autos gejagt und eine unpolitische Wandergruppe angegriffen hatten, wurde im Februar 2019 das Urteil gegen zwei Angeklagte gesprochen. Im Zuge der Ermittlung war bekannt geworden, dass ein Polizeibeamter Informationen an die Angeklagte weitergegeben hatte.

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AIB 121 / 4.2018 | 23.03.2019

Connewitz-Prozesse ohne Opferperspektive

Als am 11. Januar 2016 rund 250 bewaffnete Neonazis und Hooligans durch den alternativen Stadtteil Connewitz in Leipzig zogen, hinterließen sie massiven Sachschaden. Nur durch Glück wurden dabei keine Menschen verletzt, so die öffentliche Darstellung. Dabei ist den Justizbehörden bekannt, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist.

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AIB 121 / 4.2018 | 16.03.2019

C 18: German-British Terrormachine

Die Rolle der RechtsRock Bands im internationalen Netzwerk der rechts-terroristischen Gruppe „Combat 18“ (C18). Um den Einfluss von C18 auf deutsche Neonazi-Zusammenhänge zu erfassen, lohnt sich ein Blick auf das Konzertgeschehen, sowie auf Musikproduktionen, die durch das deutsche und internationale „Blood & Honour“-Netzwerk (B&H) erstellt und vertrieben wurden.
 

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AIB 121 / 4.2018 | 12.03.2019

Chemnitz, quo vadis?

Die ersten Aufmärsche im August 2018 offenbarten, wie schnell sich eine große Zahl gewaltsuchender Neonazis mobilisieren lässt, wenn es der Anlass hergibt und verdeutlicht in welcher Weise diese eine Radikalisierung befördern. Dazu kommt ein gefestigter Alltagsrassismus und Anfeindungen gegenüber migrantisch wahrgenommenen Menschen.
 

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AIB 121 / 4.2018 | 08.03.2019

Verschobene Selbstwahrnehmung bei (rechten) Security Firmen?

Anhand eines Leipziger Sicherheitsunternehmens soll ein Netzwerk skizziert werden, in dem auch (rechte) Hooligans und Personen aus der organisierten Neonazi-Szene maßgeblich mitwirken.

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AIB 121 / 4.2018 | 08.02.2019

Recht(s) zuverlässige Sicherheitsfirmen ?

Sicherheitsfirmen als Auffangbecken für organisierte Neonazis?

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AIB 121 / 4.2018 | 16.01.2019

nw-berlin: Keine Anklage ohne Admin?

Im Juli 2018 hat das Berliner Amtsgericht etlichen Personen, die einer Bedrohung und Diffamierung durch die Berliner Neonazi-Homepage „NW-Berlin“ ausgesetzt waren mitgeteilt, dass deswegen die Anklage gegen den NPD-Funktionär Sebastian Schmidtke nicht zugelassen werden soll.
 

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AIB 121 / 4.2018 | 02.01.2019

KS-Tor goes AfD?

Der AfD-Abgeordnete Ralph Weber aus Mecklenburg-Vorpommern hat in seinem Bürgerbüro einen (ehemaligen) Neonazi aus der Berliner Kameradschafts-­Szene angestellt. Dieser könnte Einblicke in den NSU-Untersuchungsausschuss bekommen.
 

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AIB 121 / 4.2018 | 28.12.2018

Berlin: Neonazi-Anschläge unter Aufsicht?

Die extrem rechten Nachbarn Thom und Paulenz sollen am Morgen des 1. Februar 2018 unter anderem das Auto eines Politikers der Partei DIE LINKE angezündet haben. Der Carport stand neben einem zur Tatzeit bewohnten Einfamilienhaus.

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AIB 120 / 3.2018 | 25.12.2018

Brandenburger Neonazi Mörder ohne Reue ?

Einige der Mörder von Marinus Schöberl und Bernd Köhler treten weiter offen als Neonazis auf.

(Foto: Screenshot facebook)

 

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AIB 120 / 3.2018 | 20.12.2018

Der Machtkampf in der NPD ist wieder eröffnet

Für die NPD ist die Konfliktlinie „Verbürgerlichung“ oder „Weltanschauungspartei“ die wohl größte innerparteiliche Kampflinie der letzten Jahre.
 

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AIB 120 / 3.2018 | 13.12.2018

Heidenau im Rückblick

Im August 2015 versammelten sich im sächsischen Heidenau mehrere hundert Menschen, um gegen die Unterbringung von Geflüchteten zu protestieren. Als die wenigen Polizeikräfte vor Ort versuchten die Unterkunft zu blockieren, wurden sie von der vermummten und teilweise stark alkoholisierten Menschenmenge unter Rufen von „frei, sozial und national“ angegriffen.
 

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AIB 120 / 3.2018 | 09.12.2018

Der „Weisse Wolf“ und die NSU-Morde im Norden

Mecklenburg-Vorpommern gilt angesichts des bisher unterlassenen ernsthaften Versuchs, den NSU-Komplex parlamentarisch aufzuklären, als ein Negativbeispiel, obwohl der NSU einzig hier  sowohl einen Mord als auch zwei Banküberfälle beging. Das Fanzine „Der Weisse Wolf“, zu dessen Leserschaft auch das Kerntrio zählte, wird dabei als möglicher Impulsgeber des NSU eine gesonderte Rolle einnehmen müssen.
 

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AIB 120 / 3.2018 | 29.11.2018

Der NSU und das organisierte Verbrechen

Die Spuren der NSU-Waffen in die Bereiche der Organisierten Kriminalität wurden trotz entsprechender Hinweise nicht gründlich untersucht. Auch ein Tonband-Gespräch von Thorsten Heise blieb kaum ernsthaft gewürdigt, obwohl es belegte: Geld wird bei Neonazi-Konzerten gesammelt, um damit Waffen zu kaufen.

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AIB 120 / 3.2018 | 11.11.2018

NSU – viele offene Fragen

Neben den ungeklärten Ereignissen rund um die Selbstenttarnung des NSU am 4. November 2011 gibt es noch eine ganze Reihe weiterer offener Fragen in der Affäre um den NSU. Sie deuten darauf hin, dass das dieser nicht abgeschottet agierte, wie es die Bundesanwaltschaft behauptet, sondern dass die Organisation und deren Unterstützerumfeld größer strukturiert sein dürfte.

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AIB 119 / 2.2018 | 19.10.2018

Leipzig: Prozess gegen Neonazi Riccardo Sturm

Der Leipziger Neonazi Riccardo Sturm geriet Ende Mai 2018 erneut in die Medien­öffentlichkeit. Er wurde zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt, weil er rund 100 Autowracks und anderen gefährlichen Müll auf seinem Grundstück auf einer Art Privat-Müllhalde ohne Geneh­migung verrotten ließ.

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AIB 119 / 2.2018 | 19.10.2018

Angriff auf linkes Zentrum und rechte Gewalt in Salzwedel

In der Nacht zum 5. Juni 2018 überfiel eine Gruppe vermummter Neonazis das autonome Zentrum „Kim Hubert“ in Salzwedel.
 

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AIB 119 / 2.2018 | 15.10.2018

Wehrhahn-Anschlag: Gericht hebt Haftbefehl auf

In Düsseldorf läuft seit Ende Januar 2018 der Prozess gegen den (früheren) Neonazi Ralf Spies wegen eines Sprengstoffanschlags auf eine Gruppe Sprachschüler_innen aus mehreren Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion, unter ihnen sechs Jüdinnen und Juden.

(Bild: Screenshot YouTube)

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AIB 119 / 2.2018 | 15.10.2018

Täter-Opfer-Umkehr nach Überfall in Thüringen

Nach einem Neonazi-Überfall auf Jour­nalisten kritisiert die Opferberatungsstelle „ezra“ die Staatsanwaltschaft Mühlhausen für verschleppte Ermittlungen und Täter-­Opfer-Umkehr.

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Internetausgabe | 03.09.2018

Rassistische Mobilisierungen in Chemnitz - eine Einordnung

Um die 1000 Personen demonstrierten am 26. August 2018 in der Chemnitzer Innenstadt. Grund dafür war eine Auseinandersetzung auf dem Stadtfest, die für einen 35-jährigen Chemnitzer tödlich endete. Schnell wurde sich auf einschlägigen rechten Webseiten auf einen möglichen Migrationshintergrund der Täter geeinigt und die Tat in den Kontext anhaltender Auseinandersetzungen mit Geflüchteten in der Chemnitzer Innenstadt gesetzt.

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