NS-SZENE

AIB 131 / 2.2021 | 07.10.2021

Die (unaufgeklärten) Wege der NSU-Waffen

Hätten die Ermittler die Spur der Waffen, die man beim NSU-Trio fand, konsequent zurückverfolgt, wären sie vielleicht auf weitere Mitglieder und aktive Unterstützer des NSU gestoßen, die seit Jahren im Verborgenen für die Bewaffnung rechter Terrorzellen sorgen.

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AIB 131 / 2.2021 | 30.09.2021

Bruderschaften als rechte Terrorbasis?

Aktuell steht die Neonazi-Vereinigung "Gruppe Somogyi" wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung vor Gericht. Deren Planungen zielten unter anderem darauf ab, Anschläge auf Moscheen zu begehen. Mittlerweile steht fest, das rechte "Bruderschaften" und "Bürgerwehren" ein Rekrutierungsfeld für den geplanten Neonazi-Terror waren.

(Bild: Screenshot vimeo)

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AIB 131 / 2.2021 | 18.09.2021

Neonazi Überfall in Fretterode: Drei Jahre ohne Konsequenzen

Im April 2018 griffen die beiden Neonazis Gianluca Bruno und Nordulf Heise zwei Göttinger Journalisten an und verletzten sie schwer. Erst nach über drei Jahren begann ein Prozess deswegen. Die Angeklagten waren weiterhin aktiv, einer von ihnen inzwischen in der Schweiz.

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AIB 131 / 2.2021 | 10.09.2021

Rechter Waffenhandel: Die bayerisch-kroatische Connection

Im Februar 2021 flog in Bayern ein rechter Waffenhandelsring mit Verbindungen nach Kroatien auf. Geleakte Kommunikation der Beschuldigten legen nahe, dass mit den Verkäufen womöglich auch der Aufbau einer AfD-nahen Organisation namens „Patriotische Alternative“ finanziert werden sollte.

(Foto: Screenshot facebook)

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AIB 131 / 2.2021 | 02.09.2021

Nordkreuz – Leerstellen der offiziellen Erzählung

Seit knapp drei Jahren bringen journalistische Recherchen immer wieder neue Details über das rechte Nordkreuz-Netzwerk ans Licht. Das führt dazu, dass die öffentliche Erzählung immer unglaubwürdiger erscheint.

(Bild: Faksimile aus „caliber“ 1/2020)

 

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AIB 131 / 2.2021 | 10.08.2021

(R)echte Karrieren in Ulm?

In ihrer Jugend waren sie in Neonazi-Kameradschaften und Neonazi-Organisationen aktiv, bedrohten Antifaschist_innen, planten Anschläge oder verübten Überfälle, um Strukturen zu finanzieren. Dann verschwinden sie für einige Zeit von der Bildfläche. Jahre später tauchen nun zwei Neonazis der 1980er und 1990er Jahre in Ulm wieder auf.

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AIB 130 / 1.2021 | 24.07.2021

30 Jahre nach dem Mord an Samuel Yeboah in Saarlouis

Am 19. September 1991 starb Samuel Kofi Yeboah durch einen rassistischen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft im saarländischen Saarlouis. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Nachdem die Saarbrücker Staatsanwaltschaft die Ermittlungen nach nur einem Jahr ergebnislos eingestellt hatte, gibt es jetzt, fast 30 Jahre später, einen Verdächtigten: den heute 49-jährigen Peter Werner Schlappal, eine der damaligen Führungsfiguren der örtlichen Neonaziszene.

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AIB 130 / 1.2021 | 12.07.2021

Neonazi-Überfall auf das AJZ in Erfurt bleibt straffrei

Am 5. Mai 2016 überfiel etwa ein Dutzend Neonazis aus dem Umfeld des militanten „Kollektiv 56“ das „Autonome Jugendzentrum“ (AJZ) in Erfurt und griff die anwesenden Gäste mit Pfefferspray und Flaschen an. Viereinhalb Jahre später müssen sich lediglich zwei mutmaßliche Täter vor Gericht verantworten und bleiben straffrei.

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AIB 130 / 1.2021 | 14.06.2021

Die merkwürdige Geschichte der Firma Asgaard

Anfang 2020 wurde die Firma Asgaard durchsucht, die auch aktive Soldaten ins Ausland vermittelt. Der ex-Kommandosoldat und Geschäftsführer Dirk G. steht unter Terror-Verdacht. Auffällig sind die Kontakte seiner Firma zu Waffenhändlern, die Nordkreuz und die Gruppe des KSK-Soldaten Andre S. („Hannibal“) unterstützt haben. Zudem wird er von Reinhard Rade beraten, der sich seit den 1980er Jahren mit Neonazis umgibt.

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AIB 130 / 1.2021 | 16.05.2021

Freital: Waffen und Todesfall im Neonazi-Milieu

Ende Januar 2021 starb ein 20-Jähriger im sächsischen Freital an einer Schußverletzung.  Das Opfer, der Tatverdächtige und die mutmaßliche Waffe stammen wohl aus dem regionalem Neonazi-Milieu.

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AIB 130 / 1.2021 | 07.05.2021

Brandenburg: AK 47 bei Neonazi gesucht

Aktueller Waffenfund bei einem "alten Bekannten" aus der Neonazi-Terror-Szene der 1990er Jahre.

(Bild: Montage Faksimile MAZ 12.1.11 & Foto Keary O.; CC BY-NC-ND 2.0)

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AIB 129 / 4.2020 | 16.03.2021

Die NSU-Helfer_innen aus Sachsen

Die NSU-Helfer_innen aus Sachsen: Keine Haft und keine Anklagen.

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AIB 129 / 4.2020 | 01.02.2021

„Corona-Proteste“ und rechter Terror

Die "Corona-Proteste" bieten Raum für neonazistische „Tag X“-Romantik wie aus dem Bilderbuch.

 

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AIB 129 / 4.2020 | 20.01.2021

"Querdenker" - Selbstermächtigung, Staatsversagen und Radikalisierung

Am 7. November 2020 fand in Leipzig mit mehreren zehntausend Teilnehmenden eine der größten Versammlungen der Corona-Leugner-Szene statt und wurde zum Höhepunkt der von "Querdenken" angestrebten „Selbstermächtigung“.

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AIB 128 / 3.2020 | 06.01.2021

„Wehrsportlager" in Brandenburg und Thüringen

Mit sportlich ausgerichteten Zeltlagern versuchen ultra-rechte und neonazistische Kreise ihre Anhänger für den "Straßenkampf" fit zu machen.

(Foto:  Screenshot via IbDoku - YouTube/IBD)

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AIB 128 / 3.2020 | 21.12.2020

Ende der Aufklärung: Die offene Wunde NSU

Das größte Manko des NSU-Verfahrens ist, dass die Ermittlungsbehörden es versäumt haben, die tatsächliche Dimension dieser rechten Terrorserie aufzuklären. Zahlreiche Indizien und Hinweise auf einen größeren Kreis von Mittätern und Mitwissern wurden nicht verfolgt, um einen schnellen Abschluss der Ermittlungen zu erreichen.

(Bild: Screenshot ZDF)

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AIB 128 / 3.2020 | 17.12.2020

Neonazi-Immobilie in Burg: Grützwurst im Deutschen Haus

Im brandenburgischen Spreewaldort Burg hat ein Neonazi eine Gaststätte und ein Hotel übernommen.

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AIB 128 / 3.2020 | 11.12.2020

#Polizeiproblem: NSU 2.0-Drohbriefeserie unaufgeklärt rechte Netzwerke bei Polizei aufgedeckt

Seit 2018 hält eine Serie von rechten Drohschreiben an, bei denen diverse Prominente und Politiker*innen über SMS, E-Mail und Faxnachrichten bedroht und beleidigt werden.

(Bild: Screenshot tagesschau)

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AIB 128 / 3.2020 | 10.12.2020

Holger Gerlach und der NSU in Niedersachsen

Holger Gerlach war einer der wichtigsten Unterstützer des NSU und einer der fünf Angeklagten im NSU-Prozess in München. Er steht dabei für ein breites Netzwerk in Niedersachsen, welches direkt oder indirekt das Trio und ihr Handeln unterstützt hat.

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AIB 128 / 3.2020 | 06.11.2020

Verbindungen zwischen dem NSU-Mord an Halit Yozgat und dem Mord an Walter Lübcke

Nicht verfolgte Spuren: Die Verbindungen zwischen dem NSU-Mord an Halit Yozgat und dem Mord an Walter Lübcke. Ein Artikel von Exif Recherche.

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