RechtsRock

RechtsRock

Musik ist eines der wichtigsten Propagandamedien der extremen Rechten und zugleich Identitätsstiftend nach innen. Eine vielzahl an Bands sind entstanden und Versände und Ladengeschäft bieten das spezielle Sortiment für den jugendlichen Neonazi. Wie funktioniert dieses Geschäft und wer sind die Akteure?

AIB 117 / 4.2017 | 12.01.2018

Das NS-Hardcore Imperium

Ein Einblick in ein neonazistisches Wirtschaftsimperium aus NS-Hardcore (NSHC) und Kampfsport. Von „Leveler Records“, „Terrorsphära“ und „Überzeugungstäter“ über „Wardon 21“ und „Greifvogel Wear“ bis hin zum „Kampf der Nibelungen“.

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AIB 116 / 3.2017 | 23.12.2017

Subcultural Records - Musik für unpolitische Neonazis

Die seit 2004 in unterschiedlichen Besetzungen aktiven „Prolligans“ vermitteln nach außen gerne den Eindruck einer unpolitischen Oi!-Combo. Tatsächlich handelt es sich um ein RechtsRock-Bandprojekt, das auf eindeutige Aussagen verzichtet.

(Bild: Screenshot vimeo)
 

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AIB 116 / 3.2017 | 15.12.2017

Rechtes Black-Metal Konzert kleingeredet

Über den Umgang mit der extrem rechte Black-Metal-Band „Permafrost“ im Rahmen des „Torn Your Ties“-Festivals im baden-württembergischen Bobstadt (Main-Tauber-Kreis).
 

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AIB 116 / 3.2017 | 18.11.2017

Von Blood & Honour zum Polizeichef?

Der US-Amerikaner Bart Alsbrook wurde kürzlich zum kommissarischen Polizeichef des nahe der texanischen Grenze gelegenen Örtchens Colbert im Bundesstaat Oklahoma ernannt. Recherchen antifaschistischer JournalistInnen machten seine Vergangenheit im militanten "Blood & Honour"-Netzwerk bekannt.

(Foto: Screenshot facebook)
 

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AIB 115 / 2.2017 | 08.10.2017

Momentaufnahme und Tendenzen im rechten Konzert-Geschehen

RechtsRock ist mehr denn je ein Werkzeug, um Jugendliche und Erwachsene in allen populären Subkulturen zu erreichen. Musik schafft Identität und Gemeinschaftssinn. Rechte Konzerte dienen zudem als Austauschort und Erlebniswelt ­— für VeranstalterInnen ein lohnendes Geschäft.

(Foto: Screenshot facebook)

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AIB 114 / 1.2017 | 11.04.2017

Die NS-Black-Metal-Szene in Westsachsen

Wenn die französische NS-Black-Metal-Band „Kommando Peste Noire“ (KPN) im April dieses Jahres im sächsischen Zwickau auftreten kann, dann nur weil der ostdeutschen Szene seit Jahren eine Infrastruktur zur Verfügung steht, die man anderswo selten so ausgeprägt vorfinden wird.

(Foto: Screenshot facebook)
 

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AIB 113 / 4.2016 | 06.04.2017

Tausende Besucher bei Rechtsrock-Konzert in der Schweiz

Am 15. Oktober 2016 fand im Schweizer Dorf Unterwasser ein Neonazi-Konzert statt, zu dem zwischen 5.000 und 6.000 Teilnehmende aus mehreren europäischen Ländern anreisten.

(Bild: Screenshot facebook)

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AIB 113 / 4.2016 | 05.04.2017

„Combat 18“ reloaded?

Als am 4. Juni 2016 hunderte Neonazis durch Dortmund zogen, waren auch einige AktivistInnen des internationalen „Combat 18“-Netzwerkes vor Ort. Darunter William Browning, genannt „The Beast“. 

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AIB 112 / 3.2016 | 21.10.2016

Abtrimo: Über das rechte Netzwerk einer Hamburger Band

Von "Blood & Honour" über das NSU-Umfeld bis heute: Ein kurzer Blick auf die rechte Skinheadszene Norddeutschlands.
 

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AIB 111 / 2.2016 | 21.09.2016

Die Ermittlungen gegen „Blood & Honour“ Nachfolger

Die Ermittlungen gegen Nachfolgestrukturen des deutschen „Blood & Honour“ (B&H): Viel Aufwand, wenig Verurteilungen.

(Foto: Screenshot facebook)

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AIB 109 / 4.2015 | 08.03.2016

Tod eines Spitzels

Anfang Oktober 2015 veröffentlichte die „Autonome Antifa Freiburg“ ein Communiqué unter dem Titel „Hammerskin Roland: Tod eines Spitzels“. Diesem Text liegt offenbar der E-Mail-Verkehr zwischen dem Ende September verstorbenen Neonazi Roland Sokol aus Karlsbad bei Karlsruhe und Geheimdienstlern zugrunde.

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AIB 108 / 3.2015 | 13.12.2015

„Punkfront“ im Geiste der NSDAP?

Im Juli 2015 erschien die CD „Der zweite Streich“ der Neonazi-Punk-Band „Punkfront“. Die Berliner Band hat sich so deutlich zum Nationalsozialismus bekannt, das man sie nicht mehr unter „Grauzone“ verbuchen braucht. 

(Foto: Screenshot facebook)

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AIB 108 / 3.2015 | 19.11.2015

„In Stahlgewittern“

Für den 28. März 2015 kündigte die Band „Allerseelen“ ein Konzert in Berlin-Kreuzberg an. Halb-konspirativ organisiert war der Ort erst 24 Stunden vor Konzertbeginn zu erfahren, allerdings auch nur, wenn man das rund 40 Euro teure Ticket erwarb. 

(Bild: Screenshot von Nichlas Diaks; heiligetod)

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AIB 107 / 2.2015 | 17.08.2015

„Kategorie C“ – auch 2015 wird rechts gerockt

Auf den ersten Blick sind es scheinbar unverfängliche Songs über Gewalt im Fußball, mit denen sich die Band seit 18 Jahren einen Namen macht. Der wiederkehrende Tenor  — „Wir“ schlagen uns, „Wir“ gewinnen, „Wir“ verlieren — fördert das Gemeinschaftsgefühl zwischen Band und ZuhörerInnen. 

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AIB 106 / 1.2015 | 13.04.2015

Hammerskins im Hintergrund

Ende 2014 sorgte ein Text der „Anti-Antifa Recherchegruppe ,Thomas Kuban‘“ auf der Neonazi-Homepage DortmundEcho für Verwunderung. Der Text behauptete, dass der frühere Fraktionsvorsitzende der Berliner Piratenpartei Andreas B. auf der gemeinsamen Anreise zu einem RechtsRock-Konzert von Neonazis als „Spitzel“ enttarnt worden sei.

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AIB 105 / 4.2014 | 02.03.2015

„Satansmörder“ als Neonazi-Netzwerker

Jahrelang konnte der Neonazi Hendrik Möbus, Szeneikone des „National Socialist Black Metal“ (NSBM) und bundesweit bekannt geworden als „Satansmörder von Sondershausen“, ungestört von Berlin aus seinen rechten Versand- und Labelaktivitäten nachgehen. 

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AIB 100 / 3.2013 | 14.10.2013

Vom Kamerad zum Member?

Blood & Honour trifft die Hells Angels auf der »Nordachse«.

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AIB 100 / 3.2013 | 07.11.2013

Verdacht auf Attentatsplanung

Der Norwegischer Burzum-Musiker Varg Vikernes wurde im Juli 2013 in Frankreich verhaftet. Er steht im Verdacht, ein »Massaker« geplant zu haben.

(Bild: de.wikipedia.org; Rustem Adagamov/CC BY-SA 3.0)

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Internetausgabe | 21.03.2013

Blood & Honour Sachsen

Fast alle sächsischen (späteren) NSU-Unterstützer standen dem verbotenen Neonazi-Musik-Netzwerk Blood & Honour (B&H) nahe. Mindestens ein Drittel der 1998 etwa 18-köpfigen B&H Sektion Sachsen hatte mehr oder weniger Kontakt zu den untergetauchten (späteren) NSU-Terroristen.

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AIB 99 / 2.2013 | 07.09.2013

Neonazikonzert: Stecker ziehen in Finowfurt

Kurz nach 21 Uhr endete am 18. Mai 2013 ein RechtsRock-Konzert mit 650 Neonazis im brandenburgischen Finowfurt (Gemeinde Schorfheide) vorzeitig. Die Polizei löste das Konzert auf, nachdem mehrfach der Hitlergruß gezeigt wurde. 

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AIB 97 / 4.2012 | 21.01.2013

Internationaler Hass

Es war eines der größten Neonazi-Events des Jahres 2012: Zwischen 1.200 und 1.500 Neonazis, zwei Drittel von ihnen aus Deutschland, versammelten sich am 3. November in der lothringischen Kleinstadt Toul zum »Hammerfest« der europäischen Hammerskins.

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AIB 96 / 3.2012 | 25.12.2012

Soundtrack zum Rassenkrieg

Schon lange bevor er in dem Gotteshaus das Feuer eröffnete, rüstete sich der Täter mit der ideologischen Munition aus, die nötig ist, um eine solche rassistische Bluttat zu begehen. Als Schütze wurde Wade Michael Page (40) identifiziert. Die genauen Gründe für seine Wahl des Sikh-Tempels als Anschlagsziel sind nicht bekannt. Page’s Vita zeigt aber, dass der junge Mann seit über zehn Jahren überzeugter Rassist gewesen ist.

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AIB 94 / 1.2012 | 09.03.2012

Nur eine Gang von vielen?

Spurensuche im Netzwerk waffenaffiner deutscher Neonazis

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AIB 93 / 4.2011 | 15.12.2011

Prozess gegen Mitglieder der Rechtsrockband D.S.T.

In Berlin begann im Februar 2011 ein Prozess gegen acht Protagonisten des RechtsRock-Geschäfts.

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AIB 93 / 4.2011 | 05.12.2011

»Hammerskins« - Elitäre Neonazistruktur im Hintergrund

Die Begleitmusik zum rechten Terror ist der  »Döner-Killer«-Song von »Gigi & die braunen Stadtmusikanten«.

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AIB 92 / 3.2011 | 14.09.2011

Hammerskin-Konzert in Lothringen

Am 09. Juli 2011 konnte in einer Sporthalle im französischen Rohrbach (Lothringen) ein Neonazikonzert mit den Bands »Bound for Glory« (USA), »Division Germania« (Mönchengladbach), »Brutal Attack« (UK), »Frakass« (Lyon / Frankreich) sowie »Jungsturm« (Saarland) ohne Störungen durchgeführt werden. 

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AIB 91 / 2.2011 | 20.06.2011

Einfach nur eine Skinhead-Band

Skinheadparty für Neonazis und »Unpolitische«: Endstufe aus Bremen

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AIB 90 / 1.2011 | 17.04.2011

Rockte Rechts 2010?

Über Jahre war der jugendkulturell orientierte Teil der extremen Rechten im Anwachsen begriffen und ein wichtiger Faktor der »Modernisierung« der extremen Rechten. Ein Rückblick auf das Jahr 2010 zeigt die Dimension dieses Bereiches und die neuen Tendenzen und Entwicklungen.

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AIB 88 / 3.2010 | 12.09.2010

»Blood & Honour«-Sektion Spanien vor dem Aus

Mit Haft- und Geldstrafen endete in Madrid ein Prozess gegen Mitglieder des spanischen Ablegers von »Blood & Honour«. Vierzehn Neonazis wurden zu Gefängnisstrafen bis zu dreieinhalb Jahren verurteilt.

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AIB 87 / 2.2010 | 11.06.2010

Frank Rennicke – Vom »Sänger für Deutschland« zum Bundespräsidenten-Kandidat

Rennicke stellt eine wichtige Integrationsfigur für das Spektrum von jugendkulturellem Neonazismus, den Kameradschaften und der NPD dar.

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AIB 86 / 1.2010 | 13.04.2010

»National Socialist Hardcore«

»National Socialist Hardcore« - Begleitmusik zur Modernisierung rechter Erlebniswelten, Diskurspiraterie und Enteignungsstrategien.

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AIB 85 / 4.2009 | 09.12.2009

Geringe Strafen im Prozess gegen spanische »Hammerskins«

Ein Provinzgericht Madrid erklärte im Sommer 2009 den spanischen Ableger der Organisation »Hammerskins« für verboten.
 

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AIB 85 / 4.2009 | 30.12.2009

Schulhof-CD nur noch für den Mülleimer

Die aktuelle Version der Schulhof-CD »BRD vs. Deutschland« kann die NPD in Zukunft nur noch als Briefbeschwerer verwenden. Seit Ende September 2009 darf die CD in ihrer ursprünglichen Form weder verteilt, noch zum Download angeboten werden.
 

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AIB 83 / 2.2009 | 11.06.2009

»Kategorie C« Konzert verboten

Ein für den 30. Mai geplantes Konzert der rechten Hooligan-Band »Kategorie C« in Lambrechtshagen bei Rostock wurde kurz fristig durch die Polizei verboten. 

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AIB 83 / 2.2009 | 11.06.2009

Die Berliner RechtsRock Szene...

Die Berliner RechtsRock Szene am Beispiel der Band »Deutsch, Stolz, Treue« (D.S.T.).

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AIB 83 / 2.2009 | 11.06.2009

»Luni« statt »Landser« – der Mythos ist ungebrochen

Der Mythos der wohl bekanntesten und weitverbreitesten Deutschen RechtsRock-Band "Landser"  ist ungebrochen.

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AIB 82 / 1.2009 | 09.03.2009

Anklage gegen Berliner Neonaziband »D.S.T.«

Am 2. Februar 2009 begann in Berlin der Prozess gegen drei Mitglieder der Neonazi-Band »Deutsch Stolz Treu« (»D.S.T.« bzw. X.x.X.) wegen Volksverhetzung und dem Verwenden von verfassungswidrigen Kennzeichen. 

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AIB 80 / 3.2008 | 15.09.2008

Fußball verbindet

Die RechtsRock-Band »Kategorie C – Hungrige Wölfe« auf »unpolitischem« Karrieresprung

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AIB 80 / 3.2008 | 15.09.2008

Druck auf Neonazi-Musik-Produzenten

Zwei zentrale Figuren des nordeuropäischen »Blood & Honour«-Netzwerks wurden am 27. August 2008 in Dänemark vierzehn Tage in Untersuchungshaft genommen. 

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AIB 79 / 2.2008 | 21.06.2008

Blood & Honour – Kurzer Prozess in Halle

Das Landgericht Halle/ Saale musste entscheiden, ob sieben Angeklagte die Fortführung von »Blood & Honour« über das Verbotsdatum hinaus betrieben und weitere Veranstaltungen geplant und durchgeführt haben.

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AIB 75 / 2.2007 | 17.06.2007

Neonazihändler Schlaffer, Bahls und Georgi im Stress

In der Neonaziszene kursiert ein Boykott-Aufruf gegen die Szene-Händler Philip Schlaffer (alias Harry Andersen) aus Wismar und Ingo Knauf aus Grevesmühlen.

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AIB 74 / 1.2007 | 11.03.2007

Neonazi Händler beraubt Neonazi Händler

Wegen eines Einbruchs in das Wohnhaus eines neonazistischen Händlers in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) muss der Betreiber des Berliner Neonaziladens »Parzifal« in Berlin Köpenick, Alexander Bahls, vermutlich mehrere Jahre ins Gefängnis. 

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AIB 73 / 4.2006 | 09.12.2006

Unter falscher Flagge

Das "Skinhouse" Menfis in Neustadt: Ein Veranstalter extrem rechter Konzerte führt Thüringer Behörden vor

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AIB 71 / 2.2006 | 15.06.2006

Lutz Willert freigesprochen

Ein Stendaler Gericht hat den Neonazi Lutz Willert (»Univerzal Records«) vom Vorwurf freigesprochen, die »Schulhof-CD« mit dem Titel »Anpassung ist Feigheit« illegal vorrätig gehalten zu haben. 

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AIB 71 / 2.2006 | 15.06.2006

Der Streit ums Erbe – Die Nachfolgestrukturen von Blood & Honour

In Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zielten polizeiliche Durchsuchungen auf die Aktivisten einer Division 28, die sich als die wahren »Erbfolger« von Blood & Honour sehen. Diesen Anspruch versuchen sie mit rabiaten Methoden durchzusetzen.

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AIB 70 / 1.2006 | 05.03.2006

Blood & Honour überfällt Neonazikonzert bei Heppenheim

Ein regionales Konzert des Nibelungensturm Odenwald (NSO) bei Heppenheim wurde am 5. November 2005 von etwa 25 Mitgliedern des Neonazi-Netzwerkes Blood & Honour überfallen.

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AIB 71 / 2.2006 | 15.06.2006

»Rechtsrock« – Zahlen und Fakten für das Jahr 2005

Jede Woche finden in Deutschland durchschnittlich fünf neonazistische Konzerte statt, beinahe jeden dritten Tag erscheint eine neue CD einer neonazistischen deutschen Band. Dies sind die Eckdaten für den »Rechtsrock« im Jahre 2005 in Deutschland.

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AIB 70 / 1.2006 | 06.03.2006

Unholy Black Metal. Der extrem rechte Flügel im Black-Metal-Underground

Seit einigen Jahren boomt in der Rechtsrock-Szene von vielen unbeachtet die Musik neonazistischer Black-Metal-Bands. Sie reichert die Lebenswelt der neonazistischen Szene um weitere Elemente an und trägt zur Radikalisierung der Szene bei. 

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AIB 68 / 4.2005 | 23.12.2005

Rechtsrock-Konzerte ausgefallen

Zwei Rechtsrock-Konzerte in Berlin und Brandenburg mussten ausfallen, nachdem das Antifaschistische Infoblatt (AIB) diese öffentlich gemacht hatte.

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AIB 68 / 4.2005 | 09.12.2005

Sachsen rockt.

Nach Pfingsten 2005 liegt ein ganz gewöhnliches Wochenende hinter der sächsischen Neonaziszene. Am 14. Mai traten in Mehlteuer bei Riesa die Rechtsrock-Bands »Kraftschlag«, »Agitator«, »Gegenschlag« und »Frontalkraft« vor wenigen hundert Neonazis bei einem NPD-Konzert auf.

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AIB 63 / 2.2004 | 12.06.2004

Neonazi-Konzert in Berlin

Am 5. Juni 2004 fand in Berlin ein als »Freiheitstreffen europäischer Nationalisten« deklariertes Konzert der Berliner Neonazi-Band »Spree­geschwader« und dem »Landser«-Sänger Michael Regener (»Lunikoff«) statt. 

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AIB 62 / 1.2004 | 10.03.2004

Das Landser Urteil und seine Folgen

Die drei Angeklagten im Verfahren gegen die Berliner Rechtsrock-Band Landser sind vom Berliner Kammergericht im Dezember 2003 wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung zu Haft- bzw. Bewährungsstrafen verurteilt worden.

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AIB 61 / 3.2003 | 17.12.2003

Profis, Geld und Subkultur

Die Strukturen der Berliner RechtsRock Band Landser und ihr Versagen

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AIB 61 / 3.2003 | 13.12.2003

Kameradschaft ... das kann ins Auge gehen

Ein eher unglückliches Ende fand ein Nazikonzert in einer Fabrikhalle in Struppen-Siedlung (Sachsen) am 23. August 2003 für den Berliner Sänger der Band D.S.T »Deutsch Stolz Treu«, Peter Brammann.

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AIB 61 / 3.2003 | 15.12.2003

»Hammerskins« im Visier der Sicherheitsbehörden

Exakt 127 neonazistische »Hammerskins« und ihre SympathisantInnen feierten am 29. November 2003 den Jahrestag der Berliner Hammerskin Sektion.

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AIB 60 / 2.2003 | 17.06.2003

Nazi-Rocker wippen im Takt

Landser, so die Anklage, mit der erstmals in Deutschland einer rechtsextremen Band der Vorwurf »kriminelle Vereinigung« gemacht wird, habe mit ihrer Musik vor allem ein Ziel verfolgt: massenhaft rechtsextreme Ideologie an jugendliche Konsumenten zu bringen. 

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AIB 60 / 2.2003 | 17.06.2003

»racewar« gegen Israel. Die süddeutsche Neonazi-Musik-Szene boomt

Die süddeutsche Neonazi-Musikszene boomt: »Our terrorist attacks will change the world«, kündigt die baden-württemberger Neonazi-Band »Race War« in einem Lied an – in einem anderen bejubelt sie den Terroranschlag vom »11. September« in New York. 

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AIB 60 / 2.2003 | 17.06.2003

Alltag in NRW

Es ist ein milder Winterabend im sauerländischen Örtchen Gleidorf. Eine Geburtstagsfeier soll in der Schützenhalle steigen, hat der junge Mann aus dem 45 Kilometer entfernten Arnsberg Tage zuvor gesagt, als er die Halle mieten wollte. Der Hallenwart ist skeptisch, geht zur Polizei.

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AIB 59 / 1.2003 | 10.04.2003

Nazi-Konzert in Bayern

Obwohl mitten in der Innenstadt von Plattling (Niederbayern) gelegen, können in der Diskothek »Point« regelmäßig Konzerte neonazistischer Bands mit mehreren hundert BesucherInnen völlig ungestört stattfinden. Die Veranstalter verzichten sogar auf die sonst übliche Geheimhaltung des Veranstaltungsorts und auf das Einrichten von Schleusungspunkten. Bei den städtischen Behörden werden die Konzerte, wie vom bayerischen Versammlungsgesetz verlangt, angemeldet. Das für Samstag, den 15.

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AIB 59 / 1.2003 | 10.04.2003

Nazikonzert im Elsaß und in Hessen

Selbst das Bundesamt für Verfassungsschutz musste im Jahresbericht 2002 einräumen, dass die Zahl von neonazistischen Konzerten im Jahr 2002 erstmals seit 1999 wieder angestiegen sei. 112 Konzerte zählten die Schlapphüte – mit steigenden Teilnehmerzahlen. Dass von einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster – oder gemeldeter – Konzerte und Liederabende ausgegangen werden muss, wird zu Beginn der »Konzertsaison 2003« deutlich.

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AIB 59 / 1.2003 | 10.04.2003

»we will rock you tour 2003«

Seit Februar diesen Jahres führen antifaschistische Gruppen aus Nordrhein-Westfalen (NRW) unter dem Motto »we will rock you tour 2003. kein raum der nazi-musik!« eine Kampagne gegen RechtsRock durch. Anlass waren die seit dem Vorjahr immer häufiger statt findenden Neonazi-Konzerte in NRW.

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AIB 58 / 4.2002 | 14.12.2002

Neonazi-Musik-Produzent verurteilt

Am 19.12.2002 verurteilte das Landgericht Dresden Adrian Preißinger wegen Volksverhetzung zu drei Jahren Haft.

(Bild: Faksimile aus "Nation")

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AIB 57 / 3.2002 | 20.10.2002

Razzia bei sächsischen Hammerskins

Am 16. Juli 2002 durchsuchte die Polizei über 40 Wohnungen von 29 beschuldigten Personen. Neben Räumen in Sachsen waren auch Objekte in Berlin, Sachsen-Anhalt, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen Ziel der Ermittler. Anlass war ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung nach §129 StGB. Hinzu kommt der Verdacht, die Neonazis seien »mehrmals organisatorisch gegen Andersdenkende vorgegangen« und hätten »rechtsextremistische Propagandamusik bundesweit vertrieben«.

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AIB 57 / 3.2002 | 21.10.2002

Schweiz: »Hammerfest« mit 1.000 Neonazis

Das diesjährige Hammerfest fand am 10. August 2002 in Affoltern am Albis in der Nähe von Zürich statt. Rund 1.200 Neonaziskins aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich hatten sich zu dem dreitägigen Neonazi-Rockfestival versammelt, das dem Ende Juli verstorbenen US-Neonazi William Pierce von der National Alliance gewidmet war.

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AIB 56 / 2.2002 | 12.06.2002

Razzia bei Blood & Honour Aktivisten

Bei einer Großrazzia des LKA Sachsen-Anhalt und anderer LKAs wurden am 25. April 2002 insgesamt 43 Wohnungen und Geschäftsräume von mutmaßlichen Blood & Honour-Aktivisten durchsucht. Eineinhalb Jahre nach dem Verbot der deutschen B&H Division wurden in sieben Bundesländern neben Schriften, CDs und Computern auch zahlreiche Waffen sichergestellt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Halle richten sich gegen 30 Personen, die der Fortführung der verbotenen Organisation Blood & Honour verdächtigt werden.

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AIB 55 / 1.2002 | 12.04.2002

Neonazi-Musik-Produzent in Untersuchungshaft

Seit dem 7. Februar 2002 sitzt der einschlägig bekannte Neonazimusik-Produzent Adrian Preißinger aus Kronach in Untersuchungshaft. Das LKA Sachsen und die Dresdener Staatsanwaltschaft hatte über Monate ein Ermittlungsverfahren gegen den 37jährigen wegen »Volksverhetzung« geführt. Bei der Durchsuchung Anfang Februar 2002 beschlagnahmten die Beamten dann bei Preißingers deutscher Adresse in Kronach rund 3.000 rechtsextreme CDs.

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AIB 55 / 1.2002 | 12.04.2002

Das Ende vom Lied

Für die Produktion von insgesamt 8.000 Landser-CDs »Ran and den Feind« und 3.000 CDs »Deutsches Volk erwache« der Band D.S.T. kassierte der Inhaber von H.A. Records, Mirko Hesse, eine zweijährige Haftstrafe. Das Landgericht Dresden hatte den Hammerskin-Aktivisten am 21. Dezember 2001 wegen Volksverhetzung, verbotenem Waffenbesitz und Aufforderung zu Straftaten verurteilt. Der Prozess warf trotz des eher geringen Aufklärungsinteresses des Gerichts einige interessante Schlaglichter auf die Produktion von indizierter Neonazimusik.

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AIB 55 / 1.2002 | 12.04.2002

Bewährungsstrafe für CD-Händler Grönwald

Mit einem blauen Auge davon gekommen ist der rechte Musikhändler Ingo Grönwald aus Weimar. Der ehemalige Betreiber des Ladens »Way of Life« in Halle und des »Phönix US Shops« in Weimar wurde Ende November 2001 wegen Volksverhetzung und Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen zu 14 Monaten Haft auf drei Jahre Bewährung und 4.000 D-Mark Geldstrafe verurteilt.

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AIB 54 / 3.2001 | 06.11.2001

Ausgerockt. Neun Jahre Begleitmusik zu Mord und Totschlag

Am 2. Oktober 2001 wurden die vier Mitglieder der Berliner Neonaziband Landser sowie deren Vertriebsleiter verhaftet. Die Maßnahme ist das Ergebnis einer fünfzehnmonatigen Ermittlungstätigkeit der Bundesanwaltschaft, die nun auch wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung gegen die Band ermittelt. Damit wird erstmals anerkannt, dass es sich bei neonazistischer Musik nicht nur um ein Propagandadelikt handelt.

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AIB 54 / 3.2001 | 06.11.2001

Worch rockt rechts

Der Hamburger Nazikader Christian Worch will zukünftig Konzerte und Demonstrationen miteinander verbinden. Bereits am 3. November 2001 trat die Naziband Oidoxie auf der Abschlusskundgebung einer von Worch angemeldeten Demonstration in Leipzig auf.

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AIB 53 / 2.2001 | 31.08.2001

Gedenkkonzert für Marcel Schilf

Zu Ehren des Ende Januar in Dänemark verstorbenen »Blood & Honour« (B&H) Nazikader Marcel Schilf veranstaltete »B&H« England und die Terrorgruppe »Combat 18« am 10. März ein Gedenkkonzert.

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AIB 53 / 2.2001 | 31.08.2001

Internationaler RechtsRock Vertrieb in Norwegen zerschlagen

Hausdurchsuchungen bei zwei führenden norwegischen Neonazis führten zur Beschlagnahme von rund 30.000 »White Power« Musik-CDs.

(Bild: no.wikipedia.org; Wikimedia_Commons; Sefirmelk/CC BY-SA 3.0)

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AIB 53 / 2.2001 | 31.08.2001

Interne Streitigkeiten in der RechtsRock Szene

Zu Auseinandersetzungen zwischen deutschen und italienischen Neonaziskinheads kam es am 11. Februar 2001 bei einem Konzert in der südtiroler Stadt Vahrn.

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AIB 52 / 1.2001 | 29.03.2001

Schweden: Neuer »Geschäftsführer« bei »NS 88«

Nach dem Tod von Marcel Schilf am 23. Januar 2001 werden die Aktivitäten von »Blood & Honour Scandinavia« offenbar erneut von einem Deutschen fortgeführt. Der 28jährige gebürtige Deutsche Schilf hatte seit Mitte der 90er Jahre gemeinsam mit dem im Schweden lebenden norwegischen Neonazikader Erik Blücher (auch unter dem Namen Tor Erik Nilsen bekannt) zunächst mit »NS 88« und dann mit »Blood & Honour Scandinavia« eines der einflussreichsten und militantesten Vertriebsimperien für Neonazimusik und Videos aufgebaut.
 

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Internetausgabe | 24.01.2001

Das Ende des Nibelungen Versandes

Ende September 1999 fand in Lingen (Emsland) ein Gerichtsprozess gegen den "Nibelungen Versand" statt. Der Versand  galt zeitweilig als der führende RechtsRock-Versand aus dem deutschen Blood & Honour Spektrum. Der Hauptangeklagte Jens Hessler (Lingen) präsentierte sich als gesprächsbereiter "Aussteiger" und kam mit einer Bewährungsstrafe davon. Auch die Angeklagten Nils Frithjof Jannig und Sven Faltermeier (Stralsund) kamen mit Geld- bzw. mit Bewährungsstrafen davon.

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AIB 52 / 1.2001 | 29.03.2001

Hamburg - Dankesworte reichen nicht

Am 3. Februar 2001 veranstaltete die verbotene Neonazi-Organisation »Blood & Honour« erneut ein Konzert in Hamburg. Laut Angaben der Neonazis sollen die drei Bands »Noie Werte«, »Deutsche Patrioten« und »Nordmacht« aufgetreten sein. Wie schon bei einem vorangegangenen Konzert am 5. August 2000 in Hamburg, wurde auch dieses Konzert in Räumlichkeiten türkischer Organisationen durchgeführt und von einem Pärchen als Geburtstagsfeier angemeldet.
 

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AIB 51 / 2.2000 | 16.05.2000

Anstandshalber Starker Staat. Schily verbietet Blood & Honour

Erstaunlich ist das Verbot nicht. Blood & Honour (B&H) war neben der NPD die einzige Neonazigruppierung, die aufgrund antifaschistischer Initiativen in den letzten Monaten von den bürgerlichen Medien häufiger genannt und analysiert wurde. Außerdem war B&H leichter zu verbieten als eine Partei wie die NPD.

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AIB 51 / 2.2000 | 10.09.2000

Des Teufels Leadsänger. In den USA wurde der Satanist Hendrik Möbus verhaftet

Beinahe zwei Jahre nach seiner Flucht aus Deutschland wurde einer der führenden Köpfe der internationalen nationalsozialistischen Black Metal Musikszene in den USA verhaftet.

(Bild: Screenshot youtube.com/SpiegelTV)

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AIB 50 / 1.2000 | 21.03.2000

Mit White Power Musik zum »Rassenkrieg« William Pierce, Nordland und die NPD

Der us-amerikanische Neonazianführer William Pierce hat die US-Rechtsrockfirma Resistance Records sowie die Lagerbestände und Plattenverträgedes schwedischen Nazirock-Labels Nordland gekauft. Damit hat er einen Großteil der internationalen White-Power-Musikszene unter seine Kontrolle gebracht. 

(Bild: wikipedia.org; Robert Hartnell/CC BY-SA 3.0)

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AIB 50 / 1.2000 | 21.03.2000

Singen und Marschieren für Horst Wessel.

Neonazi-Strukturen in Norddeutschland

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AIB 49 / 4.1999 | 03.12.1999

Das Blood & Hounour-Netzwerk

Entstehung, Entwicklung und Bedeutung des Neonazi-Skin-Netzwerkes.
 

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AIB 49 / 4.1999 | 20.12.1999

Die NS-Black-Metal-Szene

Die deutsche NS-Black-Metal-Szene

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AIB 40 / 3.1997 | 28.11.1997

Der NS 88-Versand

Mittlerweile sind Millionenbeträge bei dem Geschäft mit dem Neonazirock im Spiel. Um auch den deutschen Absatzmarkt mit den hier indizierten Produkten versorgen zu können, ist u.a. in Dänemark ein Firmenkomplex aufgebaut worden, welcher die entsprechenden CDs und Musikvideos produziert und verteilt. An dem Schmuggel der Neonaziware sind dänische, schwedische und deutsche Neonazis beteiligt - eine neue »Versorgungslinie Nord«.

(Foto: Screenshot aftonbladet.se)

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AIB 38 / 1.1997 | 17.06.1997

"Blood & Honour" in Offenbach

Vor dem Hintergrund des Polizistenmordes des "Weißer Arischer Widerstand" (WAW)-Aktivisten Kay Diesner aus Berlin sind diese Zusammenhänge plötzlich Thema und selbst der Verfassungsschutz zeigt sich alarmiert von der wachsenden Bedeutung der neonazistischen Jugendkultur und von der Strategie der "Blood & Honour"-Bewegung, »Ideologisierung über Musik« zu betreiben.

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AIB 9 / 3.1989 | 13.12.1989

Konzerte für Neonazi-Skinheads

Im Jahr 1989 kam es zu einer Reihe von Live-Konzerten mit rechten Skinhead-Bands in Deutschland.
 

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AIB 9 / 3.1989 | 11.12.1989

London: Neonazi-Skinhead-Treffen endete im Disaster

Wir haben einen Erlebnisbericht aus der englischen Antifa-Zeitung "Searchlight" übersetzt, der schildert wie AntifaschistInnen aus dem „größten internationalen Neonazikonzert“ am 27. Mai 1989 ein Disaster werden ließen.

(Bild: Screenshot YouTube)

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AIB 6 / 1.1989 | 19.04.1989

Rechte Fanzines international

Eine internationale Vernetzung der Neonazi-Skinhead-Szene findet auch über sog. Fanzines statt.
 

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