Ein ukrainischer Kooperationspartner des "Der. III Weg" ? Der Leiter des Азов-Regiments Andrij Bilezkyj. (Foto: Youtube; My News24, CC BY 3.0, wikimedia.org)
NS-Szene | AIB 118 / 1.2018 | 03.06.2018

"Der III. Weg“ International

Die Neonazi-Partei »Der III. Weg« unterhält gute Beziehungen ins Ausland – auch in Staaten wie Syrien und den Libanon. Dabei profitiert die Organisation teilweise von Verbindungen, die Aktivisten des verbotenen »Freien Netzes Süd« geknüpft haben.

Johannes Hartl

Die Neonazi-Partei »Der III. Weg« unterhält gute Beziehungen ins Ausland – auch in Staaten wie Syrien und den Libanon. Dabei profitiert die Organisation teilweise von Verbindungen, die Aktivisten des verbotenen »Freien Netzes Süd« geknüpft haben.

(Foto: Youtube; My News24, CC BY 3.0, wikimedia.org)
 

Kurz nach dem Start — Stefan Behrens (Uniform) und Hannes Ostendorf (weiße Jacke) von "Kategorie C". (Foto: Mikkel Hansen)
NS-Szene | AIB 114 / 1.2017 | 13.05.2017

Deutsche Neonazis beim „Tag der Ehre“ in Ungarn

Am zweiten Februar-Wochenende, dem 11. Februar 2017, fand in Budapest der sogenannte „Tag der Ehre“ statt — ein zentraler Termin im Kalender der europäischen militanten Rechten. An der „Gedenkfeier“ und dem „Gedenkmarsch“ nahmen auch zahlreiche Neonazis aus Deutschland teil. Hintergrund der Veranstaltung: Nachdem Einheiten der deutschen Wehrmacht, der Waffen-SS und ungarischer-faschistischer Kampfverbände von sowjetischen Truppen in Budapest eingeschlossen waren, starteten diese einen aussichtslosen Ausbruchsversuch, den der Großteil von ihnen nicht überlebte.

Mikkel Hansen und Marian Ramaswamy

Am zweiten Februar-Wochenende, dem 11. Februar 2017, fand in Budapest der sogenannte „Tag der Ehre“ statt — ein zentraler Termin im Kalender der europäischen militanten Rechten. An der „Gedenkfeier“ und dem „Gedenkmarsch“ nahmen auch zahlreiche Neonazis aus Deutschland teil.
 

Mahnwache am 23. März in Bitterfeld: Volker Götze (am Mikrofon), Maria-Luise Süss-Lindert, Matthias Th., Ordner, Maik Mosebach (verdeckt), Hans-Robert Klug (v.l.n.r.) | Foto: René Erler
NS-Szene | Internetartikel | 29.04.2015

Bitterfeld und seine Neonazikader

In den letzten Wochen bestimmten die maßgeblich von der NPD getragenen „Proteste“ gegen und der Brandanschlag auf eine geplante Unterkunft für Flüchtlinge in Tröglitz (Burgenlandkreis) die Diskussionen über Neonazismus in Sachsen-Anhalt.

von Tilo Giesbers

In den letzten Wochen bestimmten die maßgeblich von der NPD getragenen „Proteste“ gegen und der Brandanschlag auf eine geplante Unterkunft für Flüchtlinge in Tröglitz (Burgenlandkreis) die Diskussionen über Neonazismus in Sachsen-Anhalt.

Zum Vorsitzenden von DIE RECHTE „Magdeburg/Jerichower Land“ wurde der Neonazi Ingo Zimmermann aus Burg gewählt.
NS-Szene | Internetartikel | 13.12.2014

Neonazistische Expansionsbemühungen in Sachsen-Anhalt

Seit einem halben Jahr bemüht sich die Partei DIE RECHTE um den Aufbau von Strukturen in Sachsen-Anhalt und hofft bereits auf Erfolge bei der Landtagswahl 2016. Doch auch die ebenfalls neonazistische Partei Der III. Weg will sich weiter ausdehnen.

Seit einem halben Jahr bemüht sich die Partei DIE RECHTE um den Aufbau von Strukturen in Sachsen-Anhalt und hofft bereits auf Erfolge bei der Landtagswahl 2016. Doch auch die ebenfalls neonazistische Partei Der III. Weg will sich weiter ausdehnen.

Foto: Christian Mang
NS-Szene | AIB 101 / 4.2013 | 17.02.2014

Der bayerische NSU-Untersuchungsausschuss

Rassismus im Behördenapparat ignoriert, viele Fragen nicht beantwortet
Birgit Mair

Fünf Menschen türkischer bzw. griechischer Herkunft wurden in Bayern durch Neonazis des NSU ermordet. Knapp ein Jahr lang tagte bis Juli 2013 der bayerische NSU-Untersuchungsausschuss (UA).

Neonazi-Aufmarsch am tschechischen Nationalfeiertag in Litvinov. (Bild: attenzione-photo.com)
International | AIB 88 / 3.2010 | 12.09.2010

Interview mit der Antifacistická Akce (AFA) aus Tschechien

Die extrem rechte bzw. neonazistische Szene in der Tschechischen Republik ist ähnlich der in anderen europäischen Ländern. Anfangs bestand sie überwiegend aus rassistisch orientierten Neonazi-Skinheadgruppen und konzentrierte sich vor allem auf Straßengewalt und subkulturelle Aktivitäten.

Der NPD-Parteichef Udo Voigt bei einem Neonazi-Aufmarsch in Ungarn. (Bild: attenzione-photo.com)
NS-Szene | AIB 78 / 1.2008 | 20.03.2008

NPD: Zwischen Chaos und Erfolg

Immer wieder fällt bei Recherchen zur NPD auf, dass kein homogenes Bild der Partei zu zeichnen ist. Je nach Region, Zeitpunkt und jeweiligem Führungspersonal bietet die NPD den Eindruck einer aufstrebenden Partei, einer politischen Konstante oder eines zerstrittenen Haufens.

Immer wieder fällt bei Recherchen zur NPD auf, dass kein homogenes Bild der Partei zu zeichnen ist. Je nach Region, Zeitpunkt und jeweiligem Führungspersonal bietet die NPD den Eindruck einer aufstrebenden Partei, einer politischen Konstante oder eines zerstrittenen Haufens.

Ordner der ungarischen »Blood & Honour«-Sektion bei einer Kundgebung zum »Day of Honour« auf dem Budapester Heldenplatz am 10. Februar 2007. (Bild: attenzione-photo.com)
International | AIB 77 / 4.2007 | 13.12.2007

Brauner Mob am Donaustrand

Seit den Krawallen extrem rechter Gruppen gegen die sozialdemokratisch-liberale Regierung im Herbst vergangenen Jahres in Budapest hat der Aufschwung von völkischem Nationalismus, offenem Antisemitismus und rassistischen Übergriffen gegen Roma nicht abgenommen. Letzter Höhepunkt war die Vereidigung der paramilitärischen »Ungarischen Garde« am 25. August 2007 in der Hauptstadt Ungarns.

Ungarn: Der Aufschwung von völkischem Nationalismus, offenem Antisemitismus und rassistischen Übergriffen gegen Roma in Ungarn hat nicht abgenommen. Letzter Höhepunkt war die Vereidigung der »Ungarischen Garde« am 25. August 2007 in Budapest.

Illes Zsolt "Elek" (rechts) ist ein Führer von »B&H Hungaria«. Hier mit dem deutschen NPD-Chef Udo Voigt in Budapest.
International | AIB 75 / 2.2007 | 17.06.2007

NS-Kult in Budapest

Am 10. Februar 2007 fand in Budapest der so genannte »Tag der Ehre« statt. Unter den knapp 1.000 TeilnehmerInnen dieser traditionellen Neonazi-Kundgebung zur Verherrlichung deutscher und ungarischer SS-Angehöriger waren auch etliche Deutsche. Allein die Hälfte der Redner bestand aus Kadern der NPD. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs hatten in Budapest eingekesselten Divisionen der Waffen-SS einen aussichtslosen Ausbruchsversuch gestartet, den der Großteil von ihnen nicht überlebte. 

Am 10. Februar 2007 fand in Budapest der so genannte »Tag der Ehre« statt. Unter den knapp 1.000 TeilnehmerInnen dieser traditionellen Neonazi-Kundgebung zur Verherrlichung deutscher und ungarischer SS-Angehöriger waren auch etliche Deutsche. 

FAF-Frauentransparent beim Heß-Marsch in Wunsiedel (2003).
NS-Szene | AIB 62 / 1.2004 | 10.03.2004

Das Ende eines Labels. Das Verbot der »Fränkischen Aktionsfront«

Am 22. Januar 2004 hat das Bayer­i­sche Innenministerium das vor allem im Raum Nürnberg aktive Neonazi-Netzwerk Fränkische Aktionsfront (FAF) auf Grundlage des Vereins­ge­setzes verboten. Die FAF bot hierfür insofern Ansatzpunkte, als dass sie mit einem ausformulierten Organisations­konzept und der IG WIR als alleinigem entscheidungsbefugtem Gre­mium – sozusagen Quasi-Vorstand ­– sehr formelle, vereinsähnliche Struk­turen hatte. 

Am 22. Januar 2004 hat das Bayer­i­sche Innenministerium das vor allem im Raum Nürnberg aktive Neonazi-Netzwerk Fränkische Aktionsfront (FAF) auf Grundlage des Vereins­ge­setzes verboten.

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