Gordon Reinholz (1.v.l.) und Christian Banaskiewicz (2.v.l.) bei einer Neonazi-Demonstration am 21. Oktober 2006 in Berlin.
NS-Szene | AIB 87 / 2.2010 | 11.06.2010

Brandenburger Mischung

Auch nordöstlich von Berlin hat sich eine Mischszene aus Bikern und Neonazis formiert. Es geht um Lifestyle und Kommerz – Politik inklusive.

Auch nordöstlich von Berlin hat sich eine Mischszene aus Bikern und Neonazis formiert. Es geht um Lifestyle und Kommerz – Politik inklusive.

Curt und Ursula Müller 1991 beim neonazistischen Rudolf-Heß-Marsch in Bayreuth.
NS-Szene | AIB 80 / 3.2008 | 15.09.2008

Die HNG – »Eine Familie, ein Bollwerk, eine Gemeinschaft«

Die Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V., kurz HNG, ist eine strömungsübergreifende Organisation des militanten Neonazismus. Sie versucht inhaftierte Neonazis ideell und materiell zu unterstützen und diese somit bei der Stange zu halten. Sie ist der organisierte Ausdruck der imaginären Kameradschaft und Volksgemeinschaftsideologie.

Die HNG versucht inhaftierte Neonazis ideell und materiell zu unterstützen und diese somit bei der Stange zu halten. Sie ist der organisierte Ausdruck der imaginären Kameradschaft und Volksgemeinschaftsideologie.

Ein Aufmarsch der »Legionäre« zum Todestag des rumänischen Faschisten Corneliu Z. Codreanu.
International | AIB 74 / 1.2007 | 11.03.2007

»Für Gott, Volk und Vaterländer«

Die Noua Dreapta aus Rumänien präsentiert sich auf europäischen Bühnen

Die Noua Dreapta aus Rumänien präsentiert sich auf europäischen Bühnen

Der Berliner MHS-Aktivist Henryk Wurzel bei einer NPD-Veranstaltung in Berlin.
NS-Szene | AIB 74 / 1.2007 | 11.03.2007

Kameradschafts-Sterben in Brandenburg

Die aus dem Nordosten Brandenburgs stammende und seit Ende 2004 mit einer »Sektion« auch in Berlin vertretene neonazistische Kameradschaft »Märkischer Heimatschutz« (MHS) hat sich kurz vor ihrem fünfjährigen Bestehen aufgelöst.

Die aus dem Nordosten Brandenburgs stammende und seit Ende 2004 mit einer »Sektion« auch in Berlin vertretene neonazistische Kameradschaft »Märkischer Heimatschutz« (MHS) hat sich kurz vor ihrem fünfjährigen Bestehen aufgelöst.

Der Berliner MHS-Chef Gabriel Landgraf (links) und Kristian L. (rechts) rangeln unter der Fahne der NPD mit der Polizei. Hier bei einem Durchbruchsversuch »Freier Kameradschaften« am 1. Mai 2004 auf einer NPD-Demonstration in Berlin.
NS-Szene | AIB 69 / 5.2005 | 23.12.2005

Schulterschluss von NPD und Militanten

Des Öfteren wurde im Antifaschistischen Infoblatt (AIB) über die Berliner Neonazi-Szene und über die Nichtexistenz einer wirklichen Kaderebene geschrieben. Auch die Irrelevanz der Berliner NPD war im AIB bereits mehrfach Thema. Doch ausgerechnet durch den NPD-Bundestagswahlkampf ist etwas Bewegung in die Strukturen der Hauptstadt gekommen, und nach den Verboten mehrerer Kameradschaften in diesem Jahr scheint sich diese Szene zu straffen und an klareren Hierarchien auszurichten. Bei dieser Neuordnung wird sogar die sonst eher verschmähte NPD einbezogen, die den Aktivisten der verbotenen Kameradschaften dann auch gleich noch ihre Bundeszentrale zur Verfügung stellt.

Durch den NPD-Bundestagswahlkampf ist etwas Bewegung in die Neonazi-Strukturen der Hauptstadt gekommen, und nach den Verboten mehrerer Kameradschaften in diesem Jahr scheint sich diese Szene zu straffen und an klareren Hierarchien auszurichten. Bei dieser Neuordnung wird sogar die sonst eher verschmähte NPD einbezogen, die den Aktivisten der verbotenen Kameradschaften dann auch gleich noch ihre Bundeszentrale zur Verfügung stellt.

Der Brandenburger MHS-Chef Gordon Reinholz (links) und der Berliner Sektionsleiter des MHS Gabriel Landgraf sind auch im NSAM aktiv. (Bild: Enrico Volmer)
NS-Szene | AIB 69 / 5.2005 | 23.12.2005

Das Nationale und Soziale Aktionsbündnis Mitteldeutschland

Das seit den 90er Jahren bestehende Nationale und Soziale Aktionsbündnis Mitteldeutschland (NSAM) organisiert etwa 25 Neonazi-Aktivisten aus den neuen Bundesländern. Das Aktionsbündnis wurde im Januar 2003 maßgeblich durch Gordon Reinholz wiederbelebt. Es soll als überregionales Forum die Aktivitäten der »Freien Kameradschaften« in Ostdeutschland koordinieren und deren Aktionsfähigkeit erhöhen.
 

Björn W. (4. Reihe, rechts) und Daniel M. (3. Reihe, rechts) demonstrieren 2004 auf dem Rudolf Heß-Marsch in Wunsiedel hinter einem Transparent der Berliner »Kameradschaft Tor«
NS-Szene | AIB 64 / 3.2004 | 12.09.2004

Zwischen Konkurrenz und Zweckbündnissen

In Berlin / Brandenburg existieren eine ganze Reihe von rechten bis neonazistischen Parteien, Vereinen, Bünden, Kameradschaften und anderen Organisationen. Gerade in den letzten Jahren tauchen geradezu inflationär neue Gruppenbezeichnungen und Zusammenschlüsse auf, die oft so schnell wieder verschwinden wie sie aufgetaucht sind. Diese Entwicklung macht eine neue Tendenz im Bereich neonazistischer Organisierung in der Region Berlin/Brandenburg deutlich: Nicht Organisationen und deren Strategie bestimmen das Auftreten in der Öffentlichkeit und die politischen Schwerpunkte, sondern ein Personenkreis von politischen aktiven Kadern. Deren jeweiligen Interessen, Streitereien, Vorlieben und Lebenssituation prägen die Neonazi-Szene in Berlin/Brandenburg.

Die Neonazi-Szene in Berlin: Zwischen Konkurrenz und Zweckbündnissen

Der NPD-Funktionär Frank Schwerdt ist presserechtlich verantwortlich für die Anti-Antifa-Broschüre.
NS-Szene | AIB 55 / 1.2002 | 12.04.2002

Neue Anti-Antifa-Broschüre in Brandenburg

Mit einer neuen Broschüre macht die »Anti-Antifa Berlin« von sich reden. Veröffentlicht werden vor allem Steckbriefe von aktiven AntifaschistInnen aus dem brandenburgischen Angermünde, die für den alternativen Verein »Pfeffer und Salz« aufgetreten sind. Der Verein vermutet, dass er Ziel der »Anti-Antifa-Kampagne« geworden ist, weil er zwei Mal als Herausgeber für eine antifaschistische Recherchebroschüre aufgetreten ist (s. Rezensionen auf S. 38).

NS-Szene | AIB 50 / 1.2000 | 21.03.2000

Werwolf, Waffen, Werthebach: Wer ist die Anti-Antifa?

Anfang November vergangenen Jahres trafen sich deutsche, schwedische, englische und norwegische Neonazis aus dem internationalen Netzwerk von Combat 18 (C18) und Blood & Honour (B&H) in einer Kleinstadt bei Oslo in Norwegen. Wesentlicher Programmpunkt des Treffens, an dem zwei deutsche Neonazis aus dem Umfeld von Thorsten H. teilnahmen: Die Koordinierung internationaler Anti-Antifa- Aktivitäten und damit verbundener klandestiner Terror gegen Antifaschistinnen, Journalistinnen und Vertreter staatlicher Behörden.

Die deutschen Neonazis sind unter Zugzwang: Nach mehreren Morden, die von ihren schwedischen Kameraden im vergangenen Jahr verübt wurden, und nach der spektakulären rassistischen Bombenanschlagsserie in London, wollen sie ihren internationalen Vorbildern nacheifern.

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