Der Nationalsozialistische Untergrund

Der Nationalsozialistische Untergrund

Die Mordserie des NSU ist beispiellos in der Geschichte der Bundesrepublik. Über den Zeitraum von über 10 Jahren leben drei polizeilich gesuchte Neonazis an verschiedenen Orten in Sachsen und Thüringen im Untergrund. Sie finanzieren sich anfangs über Spenden ihrer Gesinnungsgenossen, später über zahlreiche Banküberfälle. Und sie ermorden gezielt neun nichtdeutsche Kleinunternehmer und eine Polizeibeamtin. Wer sind die drei Neonazis und wer ihre Helfer und Unterstützer? Welches rechtsterroristische Netzwerk hat sich da formiert? Welche Rolle spielen die Sicherheitsbehörden und Geheimdienste?

content):?>
AIB 113 / 4.2016 | 17.03.2017

Ralf Wohllebens letzter Kampf?

Zwischenstand im NSU-Prozess.
 

weiter...
content):?>
AIB 113 / 4.2016 | 03.03.2017

Das NSU-UnterstützerInnenumfeld zwischen Chemnitz und Zwickau

Anfang 2002 zog der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) aus Chemnitz in die Zwickauer Polenzstraße. Das brachte zwar Veränderung in ihren Alltag im Untergrund, das UnterstützerInnen-Netzwerk und dessen Umfeld blieb jedoch ein ähnliches.

weiter...
content):?>
AIB 111 / 2.2016 | 16.09.2016

Das Netzwerk des NSU zwischen Chemnitz und Zwickau.

Wir haben im Antifaschistischen Infoblatt (AIB) schon häufiger über das weitläufige Netzwerk des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) berichtet, dessen Dimension aber zumindest in der Anklage vor dem OLG München unterschlagen wird.

weiter...
content):?>
AIB 110 / 1.2016 | 24.06.2016

Das lange Ende: Zwischenstand im NSU-Prozess

Nach beinahe drei Jahren Prozessdauer schleppt sich die Verhandlung seit dem Spätsommer 2015 mehr schlecht als recht dahin. Lange Zeit konnten sich die Prozessbeteiligten nicht so recht erklären, warum der Vorsitzende die Beweisaufnahme auf ein Minimum heruntergefahren hatte, als die Mitteilung kam, Beate Zschäpe würde eine Einlassung abgeben.
 

weiter...
content):?>
AIB 107 / 2.2015 | 20.07.2015

Möglicher NSU-Zeuge?

Drei Jahre nach dem Auffliegen des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) und mehr als sieben Jahre nach dem Mord an der Polizeimeisterin Michèle Kiesewetter in Heilbronn setzte der baden-württembergische Landtag im November 2014 einen Untersuchungsausschuss ein.

weiter...
content):?>
AIB 105 / 4.2014 | 09.03.2015

„Wir wollen keine Wiederholung der Vergangenheitsbetrachtung“

Schwierige Ausgangslage für den NSU-Untersuchungsausschuss in Hessen

weiter...
content):?>
AIB 105 / 4.2014 | 19.02.2015

Der NSU-Prozess

Seit dem 6. Mai 2013 wird in München der Prozess gegen Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben, Carsten Schultze, Holger Gerlach und André Eminger verhandelt.

weiter...
content):?>
AIB 105 / 4.2014 | 11.02.2015

Der NSU, „The Order“ und die neue Art des Kampfes

Zahlreiche Parallelen zwischen dem NSU und „The Order“ fallen auf. Die US-Terrorgruppe raubte Banken aus, richtete Menschen gezielt hin und benutzte dabei Waffen, die mit Schalldämpfern bestückt waren. So lange ihre Mitglieder unerkannt im Untergrund lebten, bekannte sich die Gruppe nie zu den Taten.

weiter...
content):?>
AIB 105 / 4.2014 | 12.01.2015

Rechter Terror in der antifaschistischen Analyse

Im NSU-Komplex gibt es mehrere zentrale Fragen, mit denen sich unabhängige Antifaschist_innen dringender denn je auseinandersetzen müssen, um der bislang sehr wirkmächtigen Erzählung des Generalbundesanwalts, der Geheimdienste und der Polizei entgegen zu treten.

weiter...
content):?>
AIB 104 / 3.2014 | 24.10.2014

Im Zentrum der Aktion „Konfetti“

Das Bundesamt für Verfassungschutz schredderte die Akte eines V-Mannes, der führender Neonazi in Nordthüringen war und Hinweise auf die untergetauchten, späteren NSU-Mitglieder gab. 

weiter...
content):?>
AIB 101 / 4.2013 | 24.02.2014

»Ein Maximum an Aufklärung zu erreichen ...«

Interview mit Rechtsanwalt Alexander Hoffmann

weiter...
content):?>
AIB 102 / 1.2014 | 04.06.2014

Schwieriges Erinnern in Rostock

Drei Jahre nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU), zum 10. Todestag von Mehmet Turgut gedenkt die Stadt Rostock offiziell dem Opfer der Terrorgruppe.


 

weiter...
content):?>
AIB 102 / 1.2014 | 12.05.2014

Zufälle über Zufälle

Am 9. Dezember 2013 wurde im Münchener NSU-Prozess die, inzwischen im Hamburger Umland wohnende, Zeugin Janine S. befragt, die im Juli 2003 einen Vertrag für eine Handykarte abgeschlossen hatte, die nach den bisherigen Ermittlungen durch das „NSU-Trio“ und insbesondere von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zur Kommunikation bei „Aktionen“ genutzt und mitgeführt wurde.

weiter...
content):?>
AIB 101 / 4.2013 | 20.03.2014

Weiterere Neonazi-Spitzel im NSU-Umfeld aufgeflogen

Die Zeitschrift »Der Spiegel« berichtete am 5. September 2013, dass eine Gewährsperson mit Tarnnamen »Alex« für das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz spitzelte. Der Informant ist nach Recherchen der Internetseite haskala.de der Neonazi Andreas Rachhausen aus Saalfeld.

weiter...
content):?>
AIB 101 / 4.2013 | 18.01.2014

Ein toter Zeuge

Es ist der Morgen des 16. September 2013. Am Rande des Stuttgarter Volksfestgeländes Cannstatter Wasen steht ein Auto. Ein junger Mann sitzt darin: Florian H. aus dem 60 Kilometer entfernten Eppingen. 

(Foto: www.7aktuell.de/Oskar Eyb)

weiter...
content):?>
AIB 101 / 4.2013 | 16.03.2014

Der sächsische NSU-Untersuchungsausschuss

Der NSU-Untersuchungsausschuss in Sachsen nähert sich dem Ende. Eingesetzt von einer Minderheit wird seine Bilanz dürftig bleiben.

weiter...
content):?>
AIB 101 / 4.2013 | 17.02.2014

Der bayerische NSU-Untersuchungsausschuss

Fünf Menschen türkischer bzw. griechischer Herkunft wurden in Bayern durch Neonazis des NSU ermordet. Knapp ein Jahr lang tagte bis Juli 2013 der bayerische NSU-Untersuchungsausschuss (UA).

weiter...
content):?>
AIB 101 / 4.2013 | 28.01.2014

Der Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss

Der Thüringer NSU-Untersu­chungs­ausschuss startete mit einem Resümee der 1990er Jahre in Thüringen. Nach Berichten diverser Sachverständiger waren die früheren Verantwortungs­träger_innen in Politik, Polizei und Behörden vor allem darum bemüht, das Problem der rechten Gewalt zu verharmlosen und zu entpolitisieren.

weiter...
content):?>
AIB 101 / 4.2013 | 27.12.2013

Der Bundes-NSU-Untersuchungsausschuss

Drei Monate nach dem offiziellen Ende des Bundestagsuntersuchungs­ausschusses zum NSU und der Abgabe des 1.400 Seiten umfassenden Abschlussberichts scheinen dessen Ergebnisse kaum noch mehr zu sein als winzige Spurenelemente im politischen, medialen und öffentlichen Diskurs zum NSU und zur extremen Rechten. 

weiter...
content):?>
AIB 101 / 4.2013 | 11.02.2014

Der NSU-Prozess

Nach großer Aufregung an den ersten Verhandlungstagen schien das öffentliche Interesse an dem NSU-Prozess über die Sommermonate deutlich nachzulassen. Mitt­lerweile sind wesentliche Beweiserhebungen für die einzelnen Morde erfolgt. 

weiter...
content):?>
AIB 99 / 2.2013 | 23.09.2013

Die Achse Deutschland-Südafrika

Im Zuge der Recherchen zum Komplex Rechtsterrorismus des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) fällt auffällig oft Südafrika als möglicher Fluchtort der untergetauchten NSU-Mitglieder Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Südafrika war schon mehrfach ein Ziel für europäische Neonazis.

weiter...
content):?>
AIB 99 / 2.2013 | 07.09.2013

Aussage im NSU-Prozess legt weiteren Sprengstoffanschlag nahe

Wie nsu-watch.info am 11. Juni 2013 vermeldete, wurden diejenigen bereits am 8. Verhandlungstag des Münchner NSU-Prozesses eines Besseren belehrt, die erwartet hatten, dass dort nichts Neues zu Tage gefördert werde.

weiter...
content):?>
AIB 98 / 1.2013 | 02.04.2013

Die Achse Chemnitz – Ludwigsburg

Blood & Honour-Aktivitäten und NSU-Unterstützung von Sachsen bis Südwestdeutschland.

weiter...
content):?>
Internetausgabe | 21.03.2013

Blood & Honour Sachsen

Fast alle sächsischen (späteren) NSU-Unterstützer standen dem verbotenen Neonazi-Musik-Netzwerk Blood & Honour (B&H) nahe. Mindestens ein Drittel der 1998 etwa 18-köpfigen B&H Sektion Sachsen hatte mehr oder weniger Kontakt zu den untergetauchten (späteren) NSU-Terroristen.

weiter...
content):?>
AIB 96 / 3.2012 | 15.11.2012

Spitzel im NSU-Umfeld

Die Reihe von öffentlich gewordenen Verstrickungen zwischen Neonazis und deutschen Sicherheitsbehörden in der NSU-Affäre reißt nicht ab: Nun wurde bekannt, dass Thomas Starke, einer der 13 Beschuldigten im Verfahren gegen den »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU), über zehn Jahre für das Berliner Landeskriminalamt (LKA) als Informant tätig war. 

weiter...
content):?>
AIB 96 / 3.2012 | 02.11.2012

Den Behörden auf die Finger schauen

Die rassistische Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) markiert eine Zäsur in der bundesrepublikanischen Geschichte.

weiter...
content):?>
AIB 96 / 3.2012 | 28.12.2012

Mit Terrorgeldern heim ins Reich?

Woher das Geld stammt, ist noch nicht geklärt. Doch mit ihren Banküberfällen sollen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe zu diesem Zeitpunkt bereits eine halbe Million Euro geraubt haben. Es ist belegt, dass sie der rechten Szene einen Teil der Beute zur Verfügung stellten. Damit liegt der Verdacht nahe, dass auch die 20.000 Euro aus den Überfällen des Trios stammen.

weiter...
content):?>
AIB 95 / 2.2012 | 14.07.2012

Wissen schützt vor Terror nicht?

Acht Monate nach dem Bekanntwerden des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) bleibt festzustellen, dass sowohl die HaupttäterInnen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe wie auch ihr UnterstützerInnenumfeld bekannte Neonazis ...

weiter...
content):?>
Internetausgabe | 01.04.2013

Anklage im NSU Verfahren

Ende 2012 erhob der Generalbundesanwalt Anklage gegen fünf (frühere) Neonazis wegen den Verbrechen des "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU).

weiter...
content):?>
AIB 94 / 1.2012 | 08.03.2012

Schlimmer als vermutet

Hans-Christian Ströbele zum 2. Juni 1967, Vertuschung und NSU-Untersuchungsausschüssen.

(Foto: flickr.com/jksimpson/CC BY-NC-SA 2.0)

weiter...
content):?>
AIB 94 / 1.2012 | 08.03.2012

»Das Schweigen ist ein Schock«

Interview zu den Konsequenzen aus der Mordserie des »Nationalsozialistischen Untergrund«

weiter...
content):?>
AIB 94 / 1.2012 | 06.03.2012

Konsequenzen ziehen. Ein Rückblick des Vereins LOBBI e.V.

Das fünfte Opfer des »NSU« wurde 2004 in Rostock umgebracht – der einzige Mord, der in Ostdeutschland verübt wurde. Im Gegensatz zu den alten Bundesländern existierte in Mecklenburg-Vorpommern zu dieser Zeit bereits ein spezialisiertes Opferberatungsprojekt für Betroffene rechter Gewalt.

weiter...
content):?>
AIB 94 / 1.2012 | 08.03.2012

Nur zehn Tote mehr?

Vom Versagen der antifaschistischen Bewegung und zivilgesellschaftlicher Initiativen im Umgang mit der NSU-Mordserie.

weiter...
content):?>
AIB 94 / 1.2012 | 08.03.2012

Das V-Leute-Unwesen. Mehr Schaden als Nutzen

Wie der Fall des NSU zeigt: Das System der V-Leute ist untauglich und gehört abgeschafft.

weiter...
content):?>
AIB 94 / 1.2012 | 08.03.2012

Der VS in Thüringen – Von Skandal zu Skandal

Am 15. Dezember 2011 besetzten linke Aktivist_innen das Foyer des Thüringer VS und forderten die Auflösung der Behörde. 

weiter...
content):?>
AIB 94 / 1.2012 | 08.03.2012

Versagen, verharmlosen, verschleiern

Über den Aufklärungsunwillen von Geheimdiensten und Ermittlungsbehörden

weiter...
content):?>
AIB 94 / 1.2012 | 08.03.2012

100 Tage NSU

Mehr als einhundert Tage sind mittlerweile seit dem Bekanntwerden der Morde des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) vergangen. Zeit für eine Zwischenbilanz.

weiter...
content):?>
AIB 93 / 4.2011 | 08.12.2011

Ein tödlicher Mix

Zwischen den ersten Nachrichten über das brennende Wohnmobil vermeintlicher Bankräuber in Eisenach am 4. November 2011 und dem Redaktionsschluss des AIB liegen knapp vier Wochen.

weiter...
content):?>
AIB 93 / 4.2011 | 06.12.2011

»Deitsch on frei wolln mer sei«

Unterstützung der Terrorgruppe aus dem Erzgebirge.

weiter...
content):?>
AIB 93 / 4.2011 | 06.12.2011

Keine Köpfe, keine Strukturen, kein Konzept?

Wer in den 1990er-Jahren den »Rassenkrieg« von heute plante.

weiter...
content):?>
AIB 93 / 4.2011 | 11.12.2011

Der »Nationalsozialistische Untergrund«

Es klang wie das Ende einer Geschichte als am 4. November 2011 zwei Männer im thüringischen Eisenach tot in einem brennenden Wohnmobil aufgefunden wurden.

weiter...