Bundesjugendministerin Angela Merkel im Gespräch mit rechten Skinheads in Rostock. (Foto: Schreenshot von NDR.de)

Akzeptierende Sozialarbeit mit rechten Jugendlichen

Der ersten großen Welle rassistischer Gewalt Anfang der 1990er folgte vielerorts die Beschäftigung mit den TäterInnen. Basierend auf der These vom sogenannten »Modernisierungsverlierer« entstehen die Projekte der akzeptierenden Jugendarbeit. Ihr erklärtes Ziel, neonazistische Jugendliche von der Gewalt abzubringen, wird nur in wenigen Fällen erreicht. Stattdessen werden mancherorts Neonazistrukturen gestärkt, die Existenz einer rechten Szene abgesichert und deren Gewalttätigkeiten lediglich verlagert. Die Täter werden zu Opfern erklärt.

(Bild: Screenshot von NDR.de)

AIB 47 / 2.1999 | 16.06.1999

Leipzig: Neonazi-Angriffe vorm Kirschberghaus

Der Träger des Leipziger Jugendclub »Treff 2« im Kirschberghauses, der Jugendbildungsverein (JBV), hat zugelassen, das rechte Jugendliche und organisierte Neonazis die öffentlich geförderte Räume als Rekrutierungs- und Wirkungsfeld nutzen können.

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AIB 46 / 1.1999 | 13.03.1993

Leipzig: "Akzeptierende Sozialarbeit" mit Neonazis in der Praxis

Das »Kirschberghaus« in Leipzig-Grünau entwickelt sich zu einem sozialpädagogisch betreuten Neonazi-Treffpunkt.

(Bild: Faksimile BILD Zeitung)
 

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AIB 46 / 1.1999 | 19.03.1999

Rechter Konsens in Königs Wusterhausen

Eine antifaschistische Demonstration in Königs Wusterhausen (KW) wird zum Stich ins Wespennest. Im brandenburgischen Königs Wusterhausen zeigen sich die Ergebnisse eines rechten Konsens á la Saalfeld in Thüringen.
 

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AIB 44 / 3.1998 | 13.09.1998

Akzeptierende Sozialarbeit ?

Zum Umgang mit neonazistischer Jugendkultur im Bereich der Sozialarbeit und Jugendpolitik

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AIB 44 / 3.1998 | 20.09.1998

Interview mit Franz Josef Krafeld

Das Konzept der akzeptierenden Sozialarbeit mit rechten Jugendlichen wird von AntifaschistInnen vehement kritisiert. Professor Franz Josef Krafeld vom Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Bremen gilt als derjenige, der dieses Konzept federführend eingeführt hat.

(Foto: Screenshot myspace)

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AIB 44 / 3.1998 | 02.09.1998

Umgang mit akzeptierender Sozialarbeit vor Ort

Interview mit Clemens, einem Antifaschisten aus Saarlouis.
 

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AIB 39 / 2.1997 | 05.09.1997

Sozialarbeit mit rechten Jugendcliquen

Die Betreuung rechter Jugendcliquen durch SozialpädagogInnen, das Schaffen von Räumlichkeiten eigens für diese Projekte und die enorme finanzielle Förderung von bundesweiten Programmen, wie dem »Aktionsprogramm gegen Aggression und Gewalt«, kurz AgAG, das alles steht seit Ende der 80er Jahre ganz oben auf der Liste staatlicher Maßnahmen zur Bekämpfung des »Rechtsextremismus«.

(Bild: Screenshot YouTube.com)

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AIB 31 / 3.1995 | 09.11.1995

Wurzen - Zentrum der neonazistischen Formierung im Muldentalkreis

Im Muldentalkreis gibt es eine straffe Organisierung neonazistischer Gruppierungen. Um diese Entwicklungen genauer nachvollziehen zu können, muß ein Blick auf die »Jugendpolitik« des Kreises geworfen werden.

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AIB 29 / 1.1995 | 16.09.1993

Neues vom Weimarer Vereinshaus/Jugendclub Dichterweg

LeserInnen des Antifaschistischen Infoblattes (AIB) werden sich erinnern, daß wir in unserem Artikel über das »Aktionsprogramm gegen Aggression und Gewalt« (AgAG) auch die Vorgänge im Weimarer Dichterweg beschrieben haben, wo sich GdNF-Kader erfolgreich um eine Beeinflussung von Jugendlichen bemühen. Neue Informationen bestätigen nun unsere Vermutung, daß das Projekt nichts weiter ist, als ein öffentlich geförderter Neonazi-Treff.

(Foto: Screenshot von mdr.de)

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AIB 24 / 4.1993 | 29.12.1993

Neues über »rechte« Jugendklubs

Am 9. September 1993 sendete die ARD, u.a. auf der Grundlage von Material des Antifaschistischen Infoblattes (AIB) und antifaschistischer Öffentlichkeitsarbeit in Weimar, einen Beitrag von „Panorama“ zum von uns mehrfach kritisierten "Aktionsprogramm gegen Aggression und Gewalt" des Bundesjugendministeriums. Das Magazin berichtet u.a. über einen neonazistischen Sozialarbeiter, der im Rahmen des Programmes in Neustrelitz arbeitet. In Greifswald ist mit Steuergeldern ein Neonazi-Skinheadkonzert finanziert worden.

(Bilder: Zeitschrift HdK)

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AIB 21 / 1.1993 | 11.05.1993

Extreme Rechte als „Sozialfall“ - zur Diskussion

Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, Nationalismus, Faschismus, Sexismus und das Herrenmenschendenken, das von rechten und rechtslastigen Jugendlichen propagiert wird, wird nicht als politisch sondern als soziales Problem gehandhabt.

(Bild: Faksimile "Der Spiegel"/Oktober 1993)

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AIB 21 / 1.1993 | 20.06.1993

Das »Aktionsprogramm gegen Aggression und Gewalt«

Versteckt hinter einigen sozialpädagogischjen Projekten gelingt es Kadern der neonazistischen Organisationen, ihr Fußvolk zu sammeln. Mit dem folgenden Beitrag wollen wir einige Tendenzen in der gegenwärtigen Jugendpolitik beschreiben und kritisieren.

(Bild: Faksimile TLZ, 5.5.2012)

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AIB 18 / 2.1992 | 24.07.1992

Berlin-Marzahn: Nguyễn Van Tu erstochen

Am Freitagabend des 24. April 1992 überfiel eine Gruppe von jugendlichen Rassisten vietnamesische HändlerInnen vor einem Einkaufszentrum am Brodowiner Ring im Berliner Trabantenstadtteil Marzahn. Ihr Opfer, der Vietnamese Tu, war an jenem Abend zu Besuch in Berlin. Er wollte einen seiner Freunde vor dem Einkaufszentrum am Brodowiner Ring aufsuchen, als er sah, wie eine Gruppe deutscher Jugendlicher auf seinen Freund und andere VietnamesInnen, die Textilwaren verkauften, einschlugen und ihre Stände umtraten. Tu wollte mit den Jugendlichen diskutieren.

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AIB 14 / 1.1991 | 11.04.1991

Sozialprojekt mit organisierten Neonazis?

Seit dem 1. Januar 1991 gibt es in der Berlin Lichtenberger Pfarrstraße ein Sozialprojekt mit Jugendlichen aus dem Stadtteil. Michael Heinisch beschäftigt sich als Sozialdiakon in der Erlöserkirche schon seit Jahren mit einer Gruppe von »rechtsgefährdeten« Jugendlichen, doch jetzt räumt er auch organisierten Neonazis einen Platz im Projekt ein.

(Bild: Screenshot YouTube)

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