Geschichte | AIB 103 / 2.2014 | 08.10.2014

„Der Krieg sei uns heilig“

1 Zur Entfesselung des Ersten Weltkrieges im Sommer 1914

Von Reiner Zilkenat

„Bevor sich ein Gewitter unter Blitz und Donner entladet, spielen sich ganz bestimmte Vorgänge in der Atmosphäre ab. Die Elektrizitäten scheiden sich, und das Gewitter ist das Resultat einer atmosphärischen Spannung; ob wir diese Vorgänge an äußeren Zeichen erkennen oder nicht, ändert nichts an dem Faktum, dass die elektrische Spannung bestehen muss, bevor das Gewitter ausbricht. In den Palästen der Auswärtigen Ämter stand das politische Barometer seit Jahren auf Sturm. Es stieg teilweise, um neuerlich zu fallen, es schwankte, aber seit Jahren deutete alles da­rauf hin, dass der Weltfriede gefährdet sei.“2

Mit diesen bildhaften Worten schilderte der ehemalige österreichisch-ungarische Außenminister Graf Czernin die Lage in Europa vor dem Sommer 1914. Und tatsächlich waren seit der Jahrhundertwende die Spannungen zwischen den imperialistischen Großmächten eskaliert. Vor allem schufen regional begrenzte Konflikte und Kriege die von Czernin angesprochene atmosphärische Spannung, die sich im August 1914 entladen sollte.

1908 hatte die Habsburgermonarchie völkerrechtswidrig Bosnien-Herzegowina annektiert. 1904/05 und 1911 konnte anlässlich der „Marokko-Krisen“, als deren Ergebnis der französische Imperialismus seinen ökonomischen, politischen und militärischen Einfluss in Nordafrika erheblich auszudehnen vermochte, ein Krieg zwischen Frankreich und Deutschland nur mit Mühe verhindert werden. 1912 und 1913 hatten sich auf dem Balkan das Osmanische Reich, Serbien, Bulgarien, Griechenland, Montenegro und Rumänien blutige Schlachten geliefert. Das Resultat bestand in einer instabilen politischen Lage im Südosten Europas, wo die regionalen Mächte auch weiterhin die Veränderung des territorialen Status quo zum jeweils eigenen Nutzen anstrebten. Es kam hinzu, dass Österreich-Ungarn danach strebte, in absehbarer Zeit die „Südslawen“ in die Habsburgermonarchie einzuverleiben und dabei Serbien zu zerschlagen. Das wiederum rief Russland auf den Plan, dessen herrschende Eliten sich als „Schutzmacht“ aller slawischen Völker, und damit auch Serbiens, verstanden. Und Deutschland?

Bei alledem ist zu beachten, dass die Politik des deutschen Imperialismus in jenen Jahren zum größten internationalen Gefahrenherd avanciert war. Seit 1897/98 hatte ein maritimes Wettrüsten mit England begonnen, das auf beiden Seiten bisher nicht gekannte finanzielle Mittel verschlang und als offene Kampfansage des Deutschen Kaiserreiches gegenüber der etablierten Weltmacht England interpretiert werden muss. In der bürgerlichen Presse, innerhalb der Generalität, in der Umgebung Kaiser Wilhelms II., bei Exponenten des Großkapitals sowie bei den „nationalen“ Verbänden und Parteien wurde ein bevorstehender Weltenbrand als unausweichlich angesehen. Nicht das „ob“, sondern nur noch das „wann“ und das „wie“ standen zur Debatte.

Eine wesentliche Rolle spielte dabei der 1891 gegründete Alldeutsche Verband. Zwar war er mit etwa 40.000 Mitgliedern keine Massenorganisation, dafür reichte sein Einfluss bis in die Vorstandsetagen großer Konzerne, in die Redaktionsstuben bürgerlicher Gazetten, die Hörsäle der Universitäten und in die Kanzleien der Ministerien. Zu seinen Gründern zählten Alfred Hugenberg, von 1909 bis 1918 Vorsitzender des Direktoriums der Firma Krupp und Emil Kirdorf, Generaldirektor der Gelsenkirchner Bergwerks AG, des größten Bergwerksunternehmens in Deutschland. Der Alldeutsche Verband propagierte von Beginn an die zielgerichtete Vorbereitung eines deutschen Angriffskrieges sowie die Errichtung einer autoritären Diktatur im Innern.

Unzählige Flugblätter, Broschüren und Bücher überschwemmten das Land, zahllose Vorträge wurden organisiert, um die Errichtung eines territorial zusammenhängenden deutschen Kolonialreiches in Zentralafrika und die Herstellung der ökonomischen und politischen Hegemonie des deutschen Imperialismus in Mittel- und Südosteuropa, ja bis in den Nahen und Mittleren Osten hinein, zu fordern. Der Gedanke, dass es angeblich zum Nutzen aller Deutschen sei, „Weltpolitik“ zu betreiben, und dass es sich bei ihr gleichsam um eine objektive Notwendigkeit handle, sollte im Denken der Bevölkerung verankert werden. So lesen wir in einer 1898 vertriebenen Flugschrift des Verbandes: „Man hält eine deutsche Weltpolitik für einen Traum deutscher Schwärmer, für das Gegenteil der sog. nüchternen Realpolitik. Und dabei ahnt man gar nicht, dass wir bereits in der Weltpolitik mitten drin stehen und dass es sich für uns gar nicht mehr darum handelt, ob wir Weltpolitik betreiben wollen oder nicht. (…) Ohne, dass wir es gemerkt haben, ist auch das Deutsche Reich über die Maße einer europäischen Großmacht zu einer Weltmacht hinausgewachsen. Es handelt sich nur darum, ob Deutschland in der Weltwirtschaft und im Konzert der Weltmächte eine passive oder eine aktive Rolle spielen soll.“3  Der seit 1908 amtierende Vorsitzende des Alldeutschen Verbandes, Heinrich Claß, formulierte in seinem 1912 erstmals unter Pseudonym erschienenen Buch „Wenn ich der Kaiser wär“ ganz unverblümt die zu erwartenden „positiven“ Folgen eines Krieges für den geistigen und moralischen Zustand des deutschen Volkes: „Der Krieg sei uns heilig, wie das läuternde Schicksal; wie dieses das Leben des einzelnen oder eines Geschlechtes bessern kann oder vernichten, so denke man sich den Krieg und glaube daran, dass nur der im Sinne der Ewigkeit Schlechte und Unbrauchbare unterliegen wird. Heilig sei uns der Krieg, wie das läuternde Schicksal, denn er wird alles Große und Opferbereite, also Selbstlose wecken in unserem Volke und seine Seele reinigen von den Schlacken der selbstischen Kleinheit. Wert sei er uns als der Prüfstein der Kraft und Tüchtigkeit und aller männlichen Tugenden. Willkommen sei er uns als der Arzt unserer Seelen, der mit stärksten Mitteln uns heilen wird.“4

Zur gleichen Zeit erschien aus der Feder des Generals Friedrich von Bernhardi ein Buch mit dem Titel „Deutschland und der nächste Krieg“, das wegen der offen genannten Ziele eines von Deutschland zu provozierenden Krieges im In- und Ausland erhebliches Aufsehen erregte. Bernhardi schreibt über die zu realisierenden Kriegsziele: „Auf die eine oder andere Weise muss mit Frankreich abgerechnet werden, wenn wir Armfreiheit für unsere Weltpolitik gewinnen wollen. Das ist die erste und unbedingte Forderung einer gesunden deutschen Politik, und da die französische Politik auf friedlichem Wege ein für allemal nicht zu beseitigen ist, muss es eben durch Waffengewalt geschehen. Frankreich muss so völlig niedergeworfen werden, dass es uns nie wieder in den Weg treten kann.“ Der General der Kavallerie rät in aller Offenheit zum Präventivkrieg: Man müsse sich dessen bewusst sein, „dass wir den Krieg um unsere Weltstellung unter keinen Umständen vermeiden können und dass es keineswegs darauf ankommt, ihn möglichst lange hinauszuschieben, sondern vielmehr darauf, ihn unter möglichst günstigen Bedingungen herbeizuführen.“5 

Neben den politischen und militärischen Gesichtspunkten, die bei der Analyse der deutschen Politik vor 1914 von Wichtigkeit sind, müssen die ökonomischen Interessen des deutschen Imperialismus seit der Jahrhundertwende in den Blick genommen werden. In den Jahren vor der Entfesselung des Ersten Weltkrieges hat der Export deutscher Waren und deutschen Kapitals einen gewaltigen Aufschwung genommen. Deutsche Banken sind zu einer ernsthaften Konkurrenz der Kreditinstitute aus England und Frankreich geworden. Sie finanzieren nicht nur Projekte deutscher Unternehmen im Ausland, sondern tragen durch den Aufkauf von Anleihen auch zur Finanzierung von Staaten bei. Besonders spektakulär war die Finanzierung der „Bagdad-Bahn“, eines sehr ambitionierten Infrastruktur-Projektes, das Deutschland mit den Staaten des Nahen und Mittleren Ostens verbinden sollte. Hier hatte in einem internationalen Bankenkonsortium die Deutsche Bank die Federführung. Es ging bei der Realisierung dieser insgesamt 3.300 Kilometer langen  Bahnstrecke um die Verbindung von Konstantinopel mit Bagdad und schließlich Basra am Persischen Golf. Vor allem deutsche Unternehmen und Ingenieure planten und verwirklichten dieses bis dahin größte Infrastruktur-Projekt weltweit. Der deutsche Imperialismus wollte mit der Bagdad-Bahn vielfältige ökonomische, politische und militärische Ziele erreichen. So galt es, den dominierenden Einfluss Englands in dieser Region in Frage zu stellen, aber auch die hier geltend gemachten, strategischen Interessen des französischen Imperialismus und des Zarenreiches anzutasten, ferner den nach Südosteuropa und das Osmanische Reich florierenden Absatz deutscher Waren zu stimulieren und den immer wichtiger werdenden, strategischen Rohstoff Erdöl, dessen Erkundung und Förderung am Persischen Golf begonnen hatte, für die künftige Entwicklung der deutschen Ökonomie zu sichern. Deutsche Industriekonzerne und Banken, das Auswärtige Amt und der Generalstab arbeiteten dabei Hand in Hand.

Arthur Dix, einer der damals führenden Publizisten in Deutschland, schrieb am Vorabend des Ersten Weltkrieges über den „Drang nach Südosten“ folgende Sätze: „Die eigenen Interessen des Reiches verweisen uns auf den europäischen Südosten; auf die gemeinsame Freihaltung der mitteleuropäischen, durch Vorderasien führenden Ausgänge nach dem Indischen Ozean hin; auf die wirtschaftliche Annäherung und wechselseitige Kräftigung der Lande zwischen Elbe und Euphrat; auf die Ergänzung unserer volkswirtschaftlichen Produktion durch die Produktion Südosteuropas und die zu entwickelnden vorderasiatischen Kulturen; auf den festen militär-politischen Zusammenhalt der Lande quer durch Mittel- und Südost-Europa in der Abwehr nach Ost und West.“ Dabei bekam auch das Projekt der Bagdad-Bahn seinen Sinn: „Beim gegenwärtigen Stand der Dinge erscheint daher Bagdad als der eigentliche Knotenpunkt der Kreuzung zweier Welten und Weltverkehrsgebiete.“6 Doch der deutsche Imperialismus beließ es nicht beim Kapital- und Warenexport, nicht bei der Konzipierung hoch fliegender Weltmachtpläne. Es ging um die Umsetzung dessen, was „nationale“ Verbände wie der Alldeutsche Verband, der Deutsche Flotten-Verein, die Deutsche Kolonial-Gesellschaft, der Deutsche Wehrverein und die bürgerliche Journaille immer von neuem eingefordert hatten: eine günstige Gelegenheit beim Schopfe zu ergreifen, um den „großen Krieg“ auszulösen.

Als im Juli 1914 eine Lage herangereift war, die es ermöglichte, gemeinsam mit dem Bündnispartner Österreich-Ungarn gegen Serbien und damit gegen Russland und das mit ihm verbündete Frankreich zu den Waffen zu greifen, wurde der Weltkrieg ausgelöst. Generalstabschef von Moltke d.J., Großadmiral Tirpitz, Kaiser Wilhelm II., die „Kriegspartei“ unter den Diplomaten im Auswärtigen Amt und andere führende Vertreter der Herrschenden drängten jetzt auf schnelles Handeln. Nach der Auffassung des Generalstabs bestünde künftig keine Chance mehr, Frankreich und Russland gemeinsam zu besiegen. Vor allem wegen der forcierten Aufrüstung des Zarenreiches und seines auf die schnelle Verlegung von Truppen an die Westgrenze ausgerichteten Ausbaus des Eisenbahnnetzes sei es in einigen Jahren unmöglich, zunächst die französische Armee in kurzer Frist zu besiegen und anschließend das noch nicht entfaltete Heer Russlands zu vernichten. Dieser Plan, nach dem verstorbenen Generalstabschef „Schlieffen-Plan“ genannt, beinhaltete auch den Durchmarsch deutscher Truppen durch Belgien, dessen Neutralität Deutschland völkerrechtlich garantiert hatte. Dieser Durchmarsch war nach der militärischen „Logik“ allerdings zwingend vonnöten, um die französische Armee „im Rücken“ anzugreifen und zu besiegen.  Allerdings bestand die Gefahr, dass England eine solche Verletzung des völkerrechtlichen Status der Belgier nicht anerkennen und auf Seiten Frankreichs in den Krieg eintreten könnte. Genau dies geschah am 4. August 1914.

Wofür zogen die deutschen Soldaten in den Krieg? Die Antwort liefern nicht die heuchlerischen Proklamationen des Kaisers und seiner Regierung, sondern das geheime „September-Programm“ des Reichskanzlers Theobald von Bethmann Hollweg vom 9. September 1914. Die Lektüre wird zum „déja vu“-Erlebnis! Da heißt es: „Sicherung des Deutschen Reiches nach West und Ost auf erdenkliche Zeit. Zu diesem Zweck muss Frankreich geschwächt werden, dass es als Großmacht nicht neu erstehen kann, Russland von der deutschen Grenze nach Möglichkeit abgedrängt und seine Herrschaft über die nichtrussischen Vasallenvölker gebrochen werden.“7 Dieses Programm, das in seinen weiteren Ausführungen z. B. detaillierte Vorschläge für Annexionen in Belgien und Frankreich enthielt, ist in seinen Grundzügen nicht von den zuvor propagierten Zielen zu unterscheiden, wie sie von den „nationalen“ Verbänden und Autoren wie Friedrich v. Bernhardi und Arthur Dix formuliert und massenhaft verbreitet worden waren. Die Reichsleitung griff sie jetzt in ihren eigenen Kriegszielplanungen auf.

Der Fachwissenschaft wie der Öffentlichkeit wurden das „September-Programm“ und die darauf folgenden Kriegsziel-Denkschriften, auch solche aus der Feder von Industrieverbänden und -vertretern wie Walther Rathenau, August Thyssen und Gustav Stresemann, erst seit 1961 bekannt. In diesem Jahr publizierte der Hamburger Historiker Fritz Fischer sein bis heute als Standardwerk anzusehendes Buch „Der Griff nach der Weltmacht“8,in dem er die uferlosen Kriegszielplanungen des deutschen Imperialismus analysierte. In einem weiteren, 1969 veröffentlichten Buch, konnte er den Nachweis antreten, dass die auf die Entfesselung eines Krieges im Sommer 1914 ausgerichtete Politik der herrschenden Eliten seit längerem geplant war.9 Mit der Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand von Österreich und dem „Blankoscheck“, der dem Verbündeten in Wien für jegliche Aktionen gegen Serbien freie Hand ließ, konnte der Mechanismus in Gang gesetzt werden, der jetzt mit Waffengewalt den Anspruch des deutschen Imperialismus realisieren sollte, zur Weltmacht aufzusteigen.

In weiteren Publikationen gelang es Fritz Fischer und seinen Schülern sowie Historikern aus der DDR10 den Nachweis anzutreten, dass eine Linie der Kontinuität von der „Weltpolitik“ des wilhelminischen Kaiserreiches bis zum Jahre 1945 führte.11 Überschätzung der eigenen ökonomischen und militärischen Potenzen bei gleichzeitiger, zum Teil grotesk anmutender Unterschätzung der gegnerischen Kräfte, die Anschauung vom Angriffskrieg als eines legitimen Mittels der Politik, vollkommen illusionäre Ansichten über einen möglichen Sieg bis „fünf Minuten vor zwölf“ — dies alles blieben Charakteristika der abenteuerlichen Politik der deutschen Variante des Imperialismus.

Die 1918 mit der Niederlage zwangsweise ad acta gelegten Kriegsziele wurden schließlich von den Hitlerfaschisten 1933 exhumiert und 1939 bzw. 1941 erneut zu realisieren versucht.

Dass es heute, in Zeiten der unmittelbaren Beteiligung der Bundeswehr an Kriegen u.a. im damaligen Jugoslawien und gegenwärtig in Afghanistan dringend nötig erscheint, die unseligen Erfahrungen des Kriegskurses des deutschen Imperialismus warnend in Erinnerung zu rufen, bedarf keiner Begründung. Leider hat seit neuestem, angesichts des bevorstehenden 100. Jahrestages des Ersten Weltkrieges, eine Welle geschichtsrevisionistischer Beiträge eingesetzt, die all das vergessen machen wollen. Von „schlafwandelnden“ Staatsmännern ist die Rede, vom „Hineinschlittern“ in den Krieg, von der gleich zu verteilenden Verantwortung aller Großmächte am Ersten Weltkrieg.12

Als Kommentar hierzu sei der damalige Reichskanzler Theobald v. Bethmann Hollweg aus einem Gespräch mit dem Reichstagsabgeordneten Conrad Haussmann vom 24. Februar 1918 zitiert: „Ja, Gott, in gewissem Sinne war es ein Präventivkrieg. Aber wenn der Krieg über uns hing, wenn er in zwei Jahren noch viel gefährlicher und unentrinnbarer gekommen wäre und wenn die Militärs sagen, jetzt ist es noch möglich, ohne zu unterliegen, in zwei Jahren nicht mehr! Ja, die Militärs!“13

Das Geheimnis, wie Kriege gemacht werden, lässt sich am Beispiel des Ersten Weltkrieges gut entschlüsseln. Seine Vorgeschichte und die Mechanismen seiner Entfesselung im Juli und August 1914 bleiben unvermindert aktuell.
 

  • 1. Zitiert nach Fritz Fischer: Griff nach der Weltmacht, S. 85.
  • 2. Ottokar Czernin: Im Weltkriege, Berlin u. Wien 1919, S. 5.
  • 3. Hasse als Politiker. Hrsg. von der Wahlvereinigung zur Wiederwahl des Vorsitzenden des Alldeutschen Verbandes Hasse in den Reichstag 1898, Leipzig 1898, S. 20, in: Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde, R 8048/369.
  • 4. Daniel Frymann: Wenn ich der Kaiser wär’ — Wahrheiten und Notwendigkeiten, 5., erweit. Aufl., Leipzig 1914, S. 182f.
  • 5. Friedrich v. Bernhardi: Deutschland und der nächste Krieg, Stuttgart u. Berlin 1912, S. 114, 115, 119 u. 121.
  • 6. Arthur Dix: Deutscher Imperialismus, 2. Aufl., Berlin 1914, S. 21 u. 53.
  • 7. Zitiert nach Dokumente zur deutschen Geschichte 1914—1917. Hrsg. von Dieter Fricke, bearbeitet von Willibald Gutsche, Berlin 1975, S. 43.
  • 8. Siehe Fritz Fischer: Der Griff nach der Weltmacht. Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/18, Düsseldorf 1961.
  • 9. Siehe derselbe: Krieg der Illusionen. Die deutsche Politik 1911—1914, Düsseldorf 1969.
  • 10. Siehe Deutschland im ersten Weltkrieg. Hrsg. von Fritz Klein u.a., Berlin 1969ff., 3 Bände.
  • 11. Siehe Fritz Fischer: Bündnis der Eliten. Zur Kontinuität der Machtstrukturen in Deutschland 1871—1945, Düsseldorf 1979.
  • 12. Siehe Reiner Zilkenat: Ein Krieg — „ganz aus versehen“? Von schlafwandelnden Staatsmännern und Militärs im Sommer 1914, in: Rundbrief, hrsg. von der Bundesarbeitsgemeinschaft Antifaschismus der Partei DIE LINKE, H. 1/2014, S. 32ff.
  • 13. Zitiert nach Fritz Fischer: Griff nach der Weltmacht, S. 85.