Holger Apfel aus dem neuen NPD Bundesvorstand.
NS-Szene | AIB 56 / 2.2002 | 12.04.2002

Neuer NPD-Vorstand

Am 16./17. Februar 2002 wurde der neue Bundesvorstand der NPD in Königslutter gewählt.

Der NPD-Funktionär Frank Schwerdt ist presserechtlich verantwortlich für die Anti-Antifa-Broschüre.
NS-Szene | AIB 55 / 1.2002 | 12.04.2002

Neue Anti-Antifa-Broschüre in Brandenburg

Mit einer neuen Broschüre macht die »Anti-Antifa Berlin« von sich reden. Veröffentlicht werden vor allem Steckbriefe von aktiven AntifaschistInnen aus dem brandenburgischen Angermünde, die für den alternativen Verein »Pfeffer und Salz« aufgetreten sind. Der Verein vermutet, dass er Ziel der »Anti-Antifa-Kampagne« geworden ist, weil er zwei Mal als Herausgeber für eine antifaschistische Recherchebroschüre aufgetreten ist (s. Rezensionen auf S. 38).

Frank Schwerdt während einer Demonstration gegen ein mögliches Verbot der NPD im November 2000 in Berlin.
NS-Szene | AIB 54 / 3.2001 | 06.11.2001

Sechsstelliger Kredit für Neonazi?

Über Geldmangel scheint sich der NPD Parteivorständler Frank Schwerdt keine Sorgen machen zu müssen. So hat die Sparkasse Uelzen, Geschäftsstelle Bad Bevensen, im Dezember 1999 den »Herren« H. und Frank Schwerdt ein Baudarlehen über 300.000 D-Mark zur Verfügung gestellt, wie dem AIB anonym zugespielten Informationen zu entnehmen ist. Die Grundschulden sollten entsprechend ihren Wohnsitzes in Berlin Alt-Heiligensee im dortigen Grundbuch der Sparkasse abgetreten werden.

NS-Szene | AIB 54 / 3.2001 | 06.10.2001

Hauptsache: Ruhe und Ordnung. Zittau will seine Neonazis behalten – um jeden Preis.

Am 25. Oktober 2001 entschied der Stadtrat der ostsächsischen Kleinstadt Zittau, dem Nationalen Jugendblock Zittau e.V. (NJB) für 33 Jahre ein Haus in Erbpacht zu überlassen. Dies stellt nicht nur für Sachsen einen einzigartigen Umgang mit einer vom Verfassungsschutz als »neonationalsozialistisch« eingestuften Organisation dar.

Am 25. Oktober 2001 entschied der Stadtrat der ostsächsischen Kleinstadt Zittau, dem Nationalen Jugendblock Zittau e.V. (NJB) für 33 Jahre ein Haus in Erbpacht zu überlassen. Dies stellt nicht nur für Sachsen einen einzigartigen Umgang mit einer vom Verfassungsschutz als »neonationalsozialistisch« eingestuften Organisation dar.

Der VS-Spitzel Tino Brandt während einer "Rudolf Heß"-Gedenk-Aktion im Jahr 1997 in Braunschweig. Hier mit Presseausweis und Fotoapperat.
NS-Szene | AIB 53 / 2.2001 | 29.08.2001

Neonazi als V-Mann enttarnt. Thüringer Staatskasse finanziert NPD-Aufmärsche

Wieder einmal wurde ein führender Neonazi als V-Mann des Thüringer Verfassungsschutzes enttarnt. Mit rund 200.000,- D-Mark soll dabei die Arbeit der Neonazi-Szene finanziert worden sein. Fragt sich nur, wer hier wem genutzt hat.

Wieder einmal wurde ein führender Neonazi als V-Mann des Thüringer Verfassungsschutzes enttarnt. Mit rund 200.000,- D-Mark soll dabei die Arbeit der Neonazi-Szene finanziert worden sein. Fragt sich nur, wer hier wem genutzt hat.

Oliver Schweigert (links) war lange Zeit Vertreter der Berliner Kameradschaften und für das Label "Aktionsbüro Mitteldeutschland" aktiv.
NS-Szene | AIB 52 / 1.2001 | 24.03.2001

Alles Germania - »Freie Kameradschaften« in Berlin

Die Berliner Kameradschafts-Szene unterlag in den letzten zwei bis drei Jahren ständigen Veränderungen. Würde man Veröffentlichungen der Neonaziszene oder des Verfassungsschutzes glauben schenken, müsste es rund ein Dutzend aktive Kameradschaften in der Hauptstadt geben. Doch nur wenige sind über Jahre aktiv oder treten kontinuierlich an die Öffentlichkeit. In Berlin gehört momentan lediglich die »Kameradschaft Germania« dazu.

Die Berliner Kameradschafts-Szene unterlag in den letzten zwei bis drei Jahren ständigen Veränderungen. Würde man Veröffentlichungen der Neonaziszene oder des Verfassungsschutzes glauben schenken, müsste es rund ein Dutzend aktive Kameradschaften in der Hauptstadt geben. Doch nur wenige sind über Jahre aktiv oder treten kontinuierlich an die Öffentlichkeit. In Berlin gehört momentan lediglich die »Kameradschaft Germania« dazu.

Christian Worch (2.v.r.) und Thomas Wulff (3.v.r.) gelten als Mitbegründer des Netzwerkes der "Freien Kameradschaften".
NS-Szene | AIB 52 / 1.2001 | 24.03.2001

Aktionsbündnisse für den „Kampf um die Straße“. Konzept und Struktur der „Freien Kameradschaften“

Die Organisationsform der Neonaziszene hat sich gewandelt. Die Vernetzung der »Freien Kameradschaften« ist weit flexibler und effektiver als die Vereinsmeierei der 80er Jahre. Im Hintergrund zieht jedoch ein altbekanntes Netzwerk aus Neonazi-Kadern die Fäden.

Die Organisationsform der Neonaziszene hat sich gewandelt. Die Vernetzung der »Freien Kameradschaften« ist weit flexibler und effektiver als die Vereinsmeierei der 80er Jahre. Im Hintergrund zieht jedoch ein altbekanntes Netzwerk aus Neonazi-Kadern die Fäden.

V.l.n.r. Horst Mahler, Franz Schönhuber und Udo Voigt bei einer Pressekonferenz "Ja zu Deutschland - Ja zur NPD" im September 2000.
NS-Szene | AIB 52 / 1.2001 | 24.03.2001

Alles »Stumpfe« steht im Sturm. Die NPD nach dem Verbotsantrag

Mit mehr als dreißigjähriger Verspätung soll die NPD nun verboten werden. Das langwierige Verfahren hätte der Öffentlichkeit bereits vor Jahren erspart werden können. 

Der NPD-Funktionär Holger Apfel klagte den NPD-Parteitag in Mulda ein.
NS-Szene | AIB 47 / 2.1999 | 23.06.1999

NPD-Parteitag in Mulda

Beim Bundesparteitag der NPD am 23./24. Januar 1999 im sächsischen Mulda hatten Kopfschmerztabletten Hochkonjunktur. Der beißende Brandgeruch machte den NPD'lern sichtlich zu schaffen. Im Bundesland ihres stärksten Landesverbandes stieß die NPD auf größeren Widerstand als erwartet. Trotzdem verlief der Parteitag schließlich relativ ungestört.

Am 9. November 1998 trudelte bei Bürgermeister Gottfried Hegewald, früher "Deutsche Soziale Union" (DSU), heute "Allianz Unabhängiger Wähler", eine Anfrage der NPD zur Kapazität der Halle ein. Handschriftlich wurde diese beantwortet und am 8. Dezember 1998 der Mietvertrag unterzeichnet.

Antirassistisches Gedenken an Omar Ben Noui. (Bild: Christian Ditsch)
NS-Szene | AIB 47 / 2.1999 | 15.06.1999

Rassistische Hetzjagd in Guben

In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar 1999 verblutete im Hausflur der Hugo-Jentsch-Straße 14 der Algerier Omar Ben Noui nach einer rassistischen Hetzjagd durch Gubener »Jugendliche«.

In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar 1999 verblutete im Hausflur der Hugo-Jentsch-Straße 14 der Algerier Omar Ben Noui nach einer rassistischen Hetzjagd durch Gubener »Jugendliche«.

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