Kurz nach dem Start — Stefan Behrens (Uniform) und Hannes Ostendorf (weiße Jacke) von "Kategorie C". (Foto: Mikkel Hansen)
NS-Szene | AIB 114 / 1.2017 | 13.05.2017

Deutsche Neonazis beim „Tag der Ehre“ in Ungarn

Am zweiten Februar-Wochenende, dem 11. Februar 2017, fand in Budapest der sogenannte „Tag der Ehre“ statt — ein zentraler Termin im Kalender der europäischen militanten Rechten. An der „Gedenkfeier“ und dem „Gedenkmarsch“ nahmen auch zahlreiche Neonazis aus Deutschland teil. Hintergrund der Veranstaltung: Nachdem Einheiten der deutschen Wehrmacht, der Waffen-SS und ungarischer-faschistischer Kampfverbände von sowjetischen Truppen in Budapest eingeschlossen waren, starteten diese einen aussichtslosen Ausbruchsversuch, den der Großteil von ihnen nicht überlebte.

Mikkel Hansen und Marian Ramaswamy

Am zweiten Februar-Wochenende, dem 11. Februar 2017, fand in Budapest der sogenannte „Tag der Ehre“ statt — ein zentraler Termin im Kalender der europäischen militanten Rechten. An der „Gedenkfeier“ und dem „Gedenkmarsch“ nahmen auch zahlreiche Neonazis aus Deutschland teil.
 

Die Band „Kategorie C“ ist ein umtriebiger Player im RechtsRock-Milieu.
NS-Szene | AIB 107 / 2.2015 | 17.08.2015

„Kategorie C“ – auch 2015 wird rechts gerockt

…die Antifa ist unser Feind, die Antideutschen sind unsere Feinde, diejenigen die unser Land verkaufen und jeden Tag verraten, das sind unsere Feinde, wacht endlich auf sonst ist es zu spät.“ Statements wie diese bestätigen einmal mehr das rechte Weltbild, welches die Bremer Band „Kategorie C - Hungrige Wölfe“ (kurz „KC“) noch vor Jahren versucht hatte unter dem Mantel des unpolitischen Fußballrocks zu verstecken. Mit ihrer neuen CD „Falsch gelebt“, einer gleichnamigen Tour und allein acht beworbenen Konzerten bis Mai 2015 bleibt die Band um Hannes Ostendorf, Stefan Behrens, Julian und Florian Keil sowie Marcel Achtstätter ein umtriebiger Player im RechtsRock-Milieu.   

Auf den ersten Blick sind es scheinbar unverfängliche Songs über Gewalt im Fußball, mit denen sich die Band seit 18 Jahren einen Namen macht. Der wiederkehrende Tenor  — „Wir“ schlagen uns, „Wir“ gewinnen, „Wir“ verlieren — fördert das Gemeinschaftsgefühl zwischen Band und ZuhörerInnen. 

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