Rezensionen | AIB 73 / 4.2006 | 09.12.2006

Kampf der Erinnerungen

Walter L. Bernecker, Sören Brinkmann

In umfangreicher Kenntnis des massiv angewachsenen Forschungsstandes zu spanischem Bürgerkrieg und Franquismus liefern die Autoren zunächst eine Grundlegung über die Prozesse und Ereignisse, die später zum Gegenstand der Erinnerung werden sollten. 

International | AIB 55 / 1.2002 | 12.04.2002

EU-weite Repression - Freiheit für Juan Ra!

Mitte Januar 2002 wurde der aus Barcelona stammende linksradikale Aktivist und Sänger der Hardcore Band KOP, Juan Ramon Rodriguez, in Holland festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, Informationen über spanische Neonazis an die ETA geliefert zu haben. Juan Ra gilt deshalb jetzt als ETA-Terrorist. Sein Auslieferungsprozess an die spanische Justiz soll am 23. April beginnen.

Ein Gastbeitrag von der »Coordinadora de Grups de suport Pres Politic Juan Ra«

Mitte Januar 2002 wurde der aus Barcelona stammende linksradikale Aktivist und Sänger der Hardcore Band KOP, Juan Ramon Rodriguez, in Holland festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, Informationen über spanische Neonazis an die ETA geliefert zu haben. Juan Ra gilt deshalb jetzt als ETA-Terrorist. Sein Auslieferungsprozess an die spanische Justiz soll am 23. April beginnen.

Pasquale Belsito »Schwarze Blume« war zwei Jahrzehnte lang von der italienischen Polizei wegen Mordes gesucht worden.
NS-Szene | AIB 53 / 2.2001 | 31.08.2001

Italien/Spanien: Nazi-Terrorist verhaftet

Am 1. Juli wurde der 39jährige Pasquale Belsito auf dem Busbahnhof von Madrid festgenommen. Der italienische Neonazi mit dem Spitznamen »Schwarze Blume« war zwei Jahrzehnte lang von der italienischen Polizei wegen Mordes an einem Staatsanwalt und zwei Polizeibeamten gesucht worden. Von der französischen Justiz wurde er wegen Mordversuches an einem Polizeibeamten gesucht.

Roberto Fiore im italienischen Fernsehsender Rai. (Bild: Screenshot von youtube.com;rai)
International | AIB 50 / 1.2000 | 21.03.2000

Alerta Antifascista

Los Pedriches ist ein Dorf in der Region Valencia, im Bezirk »La Venta de Moro«. Vor einigen Jahren kauften die italienischen Neonazis Massimo Morello und Roberto Fiore die gesamte Ortschaft, um dort ein faschistisches Zentrum zu errichten. 

Los Pedriches ist ein Dorf in der Region Valencia. Vor einigen Jahren kauften die italienischen Neonazis Massimo Morello und Roberto Fiore die gesamte Ortschaft, um dort ein faschistisches Zentrum zu errichten.

(Bild: Screenshot youtube.com/rai)

International | AIB 50 / 1.2000 | 21.03.2000

AntifaschistInnen in Spanien. Demonstration als kriminelle Vereinigung

Auch für die spanische Presse und Justiz steht fest: Der Feind steht links. Dies machten sie im Oktober 1999 unmissverständlich deutlich. Anlass waren Ausschreitungen im Zusammenhang mit einer Nazikundgebung in Barcelona.

Auch für die spanische Presse und Justiz steht fest: Der Feind steht links. Dies machten sie im Oktober 1999 unmissverständlich deutlich. Anlass waren Ausschreitungen im Zusammenhang mit einer Nazikundgebung in Barcelona.

Pedro Varela Geiss posiert in einem Video. (Bild: wikimedia.org/youtube/PoesíaPatriota/CC BY 3.0)
International | AIB 46 / 1.1999 | 16.03.1999

Spanien: Neonaziführer Varela verurteilt

Die Mittelmeerinsel Mallorca ist bekanntlich ein beliebter Aufenthaltsort für Deutsche, die etwas Sonne abbekommen, aber sich nicht wirklich ins Ausland begeben wollen. Denn dort gibt es fast alles, was man von Zuhause kennt, deutsche RechtsRock-Bands inklusive. So z.B. im Mai 1999 als im nördlichen Palma de Mallorca in einem Restaurant der »Tag der deutsch-spanischen Freundschaft« von etwa 100 rechten Skinheads begossen wurde: Als Höhepunkt des Abends trat die rechte Bremer Skinheadband "Endstufe" um Jens Brandt auf. Eine zentrale Figur der deutsch-spanischen (Neo)Nazifreundschaft könnte demnächst allerdings in seiner Funktion als Koordinator der beiden rechten Szenen ausfallen: Der spanische Faschist Pedro Varela Geiss wurde am 16. November 1999 von der dritten Kammer des Strafgerichts Barcelona zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. Außerdem muß er eine Geldstrafe von 720.000 Pesetas (umgerechnet rund 9.000 Mark) zahlen.

Erstmals wurde mit Pedro Varela Geiss in Spanien ein Neonazi-Kader wegen Holocaust-Leugnung verurteilt.

(Bild: wikimedia.org/youtube/PoesíaPatriota/CC BY 3.0)
 

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