International | Internetartikel | 06.11.2014

Antifaschistische Aktivitäten zum spanischen Nationalfeiertag

Der spanische Nationalfeiertag am 12.10., jahrzehntelang als „Día de la raza“ („Tag der Rasse“) zelebriert, erinnert an jene KolonialistInnen um Christopher Columbus, die 1492 in Lateinamerika landeten und einen Raubzug gegen die dortigen Bewohner_innen führten. Seit über 30 Jahren nutzt die extreme Rechte diesen Tag um in Barcelona aufzumarschieren und fast genauso lange regt sich auch antifaschistischer Widerstand dagegen

Seit über 30 Jahren nutzt die extreme Rechte diesen Tag um in Barcelona aufzumarschieren und fast genauso lange regt sich auch antifaschistischer Widerstand dagegen

Alt- und Neofranquisten bei ihrer alljährlichen Kundgebung am 12. Oktober 2013 auf dem Berg Montjuic in Barcelona.
International | AIB 101 / 4.2013 | 22.01.2014

Antifa in Spanien

Zwischen Aufarbeitung des Franco-Faschismus und Neonazigewalt

Jeden Herbst mobilisieren die antifaschistischen Bewegungen in Spanien gegen Versammlungen von Neonazis und Altfaschisten. Sowohl zum 12. Oktober, in Erinnerung an die Landung von Christoph Columbus in Lateinamerika, als auch am 20. November, dem Todestag Francisco Francos und Primo de Riveras, sammeln sich Rechte verschiedenster Couleur.

Florian Osuch

Jeden Herbst mobilisieren die antifaschistischen Bewegungen in Spanien gegen Versammlungen von Neonazis und Altfaschisten. Sowohl zum 12. Oktober, in Erinnerung an die Landung von Christoph Columbus in Lateinamerika, als auch am 20. November, dem Todestag Francisco Francos und Primo de Riveras, sammeln sich Rechte verschiedenster Couleur.

Der verurteilte neonazistische Mörder Emilio Hellin wurde Anfang 2003 als Sicherheitsberater spanischer Behörden enttarnt. (Screenshot: el pais)
International | AIB 99 / 2.2013 | 07.09.2013

Mörder im Dienst des Staates

Ein spanischer Neonazi berät Sicherheits­behörden. Der verurteilte Mörder und Gefängnisausbrecher Emilio Hellín hält Vorträge vor Polizei und Militär und fertigt Gutachten unter anderem für die berüchtigte Sonderpolizei Guardia Civil an.

Florian Osuch

Ein spanischer Neonazi berät Sicherheits­behörden. Der verurteilte Mörder und Gefängnisausbrecher Emilio Hellín hält u.a. Vorträge vor Polizei und Militär.

(Bild: Screenshot el pais)

International | AIB 88 / 3.2010 | 12.09.2010

»Blood & Honour«-Sektion Spanien vor dem Aus

Mit Haft- und Geldstrafen endete in Madrid ein Prozess gegen Mitglieder des spanischen Ablegers von »Blood & Honour«. Vierzehn Neonazis wurden zu Gefängnisstrafen bis zu dreieinhalb Jahren verurteilt. Drei Haupttätern wurden teilweise die bürgerlichen Rechte aberkannt. Das Gericht ordnete die Auflösung der Gruppierung an. Fast alle Angeklagten hatten Verbindungen zur neonazistischen Splitterpartei »Movimient Social Republicano« (MSR).

Florian Osuch

Mit Haft- und Geldstrafen endete in Madrid ein Prozess gegen Mitglieder des spanischen Ablegers von »Blood & Honour«. Vierzehn Neonazis wurden zu Gefängnisstrafen bis zu dreieinhalb Jahren verurteilt.

Juan Antonio Llopart (rechts), Chef der Neonazigruppierung »Movimiento Social Republicano«, posiert mit dem Chef der rumänischen Noua Dreapta Tudor Ionescu (links). (Bild: Screenshot von juanantoniollopart.wordpress.com)
International | AIB 85 / 4.2009 | 09.12.2009

Neonazis vor Gericht

Faschistischer » Studienzirkel« in Spanien verboten

Der »Círculo de Estudios Indoeuropeos« publizierte Literatur, die den NS-Staat verherrlichte und deren Verbrechen rechtfertigte. Der Innenkreis des Zirkels bildete eine paramilitärische Geheimorganisation nach Vorbild der SS.

Florian Osuch

Faschistischer » Studienzirkel« in Spanien verboten: Der »Círculo de Estudios Indoeuropeos« publizierte Literatur, die den NS-Staat verherrlichte und deren Verbrechen rechtfertigte.

(Bild: Screenshot  juanantoniollopart.wordpress.com)

International | AIB 85 / 4.2009 | 09.12.2009

Geringe Strafen im Prozess gegen spanische »Hammerskins«

Ein Provinzgericht Madrid erklärte im Sommer 2009 den spanischen Ableger der Organisation »Hammerskins« für verboten.
 

Carlos Mörder Josué Estébanez de la Hija (rechts) zusammen mit Marcos G. (links)
International | AIB 85 / 4.2009 | 09.12.2009

Mörder von Carlos zu langjähriger Haftstrafe verurteilt

Der Madrider Neonazi Josué Estébanez de la Hija ist wegen Mord an dem jungen Antifa Carlos Palomino zu 26 Jahren Haft verurteilt worden.
 

(Bild: flickr.com/daquellamanera; Daquella manera/CC BY 2.0)
International | AIB 78 / 1.2008 | 20.03.2008

Spanien: Francos langer Schatten

Am 11. November 2007 sollte ein Aufmarsch der rechten Democracia Nacional in Madrid stattfinden. Auf dem Weg zu einer Gegendemonstration wurde der 16jährige Antifaschist Carlos Javier Palomino von einem Neonazi durch Messerstiche ermordet.

Lars Laumeyer

Am 11. November 2007 sollte ein Aufmarsch der rechten Democracia Nacional in Madrid stattfinden. Auf dem Weg zu einer Gegendemonstration wurde der 16jährige Antifaschist Carlos Javier Palomino von einem Neonazi durch Messerstiche ermordet.

(Bild: flickr.com/daquellamanera/CC BY 2.0)

Anlässlich des 28. Todestages des 1975 verstorbenen spanischen faschistischen Diktators Francisco Franco Bahamonde findet in Madrid auf dem Plaza Oriente gegenüber des Königlichen Palastes eine Kundgebung alter und neuer Faschisten statt. (Bild: attenzione-photo.com)
International | AIB 78 / 1.2008 | 18.03.2008

Von Altfaschisten bis Neonazis

In Spanien ist die extreme Rechte äußerst stark. Diese manifestiert sich vor allem in der großen konservativen Volkspartei Partido Popular (PP). Sie ist aus der Franco-Partei Falange hervorgegangen und konnte sich bis heute nicht dazu durchringen, den spanischen Faschismus offiziell zu verurteilen.

Anlässlich des 28. Todestages des 1975 verstorbenen spanischen faschistischen Diktators Francisco Franco Bahamonde findet in Madrid auf dem Plaza Oriente gegenüber des Königlichen Palastes eine Kundgebung alter und neuer Faschisten statt. (Bild: attenzione-photo.com)
International | AIB 78 / 1.2008 | 18.03.2008

Francos langer Schatten

Spanien überwand erst vor rund dreißig Jahren den Faschismus, als der langjährige Diktator Francisco Franco starb. Es folgte die Zeit der »Transición« (dt. Übergang) und die Eingliederung in das kapitalistische Westeuropa. 

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