Repression | AIB 130 / 1.2021 | 09.07.2021

Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen Leipziger Antifas

Im November 2020 wird in Leipzig die Antifaschistin Lina in Untersuchungshaft genommen. Staatsanwaltschaft, Polizei und Medien sind sich sicher: Sie soll ein Kopf der militanten Strukturen Leipzigs sein. Ihr wird vorgeworfen an Angriffen gegen Neonazis mitgewirkt zu haben, gegen sie und weitere Beschuldigte wurde ein Verfahren nach Paragraph 129 wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung eingeleitet.

Gastbeitrag von Antifaschist_innen aus Leipzig

Im November 2020 wird in Leipzig die Antifaschistin Lina in Untersuchungshaft genommen. Ihr wird vorgeworfen an Angriffen gegen Neonazis mitgewirkt zu haben, gegen sie und weitere Beschuldigte wurde ein Verfahren nach Paragraph 129 wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung eingeleitet.

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AIB Ausgabe 131

Waffen, Wahn und Wirklichkeit - Die extreme Rechte rüstet auf

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Christoph Zloch (1. Reihe mitte), Kai Naggert (5.v.r.), Andre Laaf (4.v.r.) und Richard „Rick“ Wegner (1. Reihe rechts) mit Sympathisanten und QAnon-Schild im Umfeld von "Querdenken" am 29. August 2020 in Berlin. (Bild: Presseservice Rathenow)
Braunzone | AIB 130 / 1.2021 | 08.07.2021

„Chris Ares“ und der „identitäre“ Rechts-Rap

2020 wird das Jahr des Heimat-Rap“, titelte die rechte Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) Ende Januar 2020. Die Aussage stammt vom gebürtigen Freiburger Christoph Aljoscha Zloch, der als „Chris Ares“ wohl der bislang erfolgreichste Rechtsrapper im deutschsprachigen Raum gewesen sein dürfte.

Gastbeitrag von „IB DOKU“

Rechte Akteure versuchen mittels Rap-Musik neue Zielgruppen zu erschließen, in ihrem Sinne zu politisieren und einen attraktiven rechten Lifestyle zu inszenieren. Rechte Rapper sollen dabei als "Türöffner" junge Menschen in eine (extrem) rechte Filterblase vermitteln. Doch viele Projekte scheitern bereits frühzeitig.

Der Frauenstreik in Pierburg Neuss. (Foto: Archiv Massimo Perinelli)
Antifa | AIB 130 / 1.2021 | 05.07.2021

Zur Geschichte migrantischer Selbstorganisierung -Teil 1

Zur Geschichte migrantischer Selbstorganisierung. Teil 1: Hier betrachtet bis in die 1990er Jahre.1

Massimo Perinelli

Zur Geschichte migrantischer Selbstorganisierung. Teil 1: Hier betrachtet bis in die 1990er Jahre.

(Foto: Archiv Massimo Perinelli)

  • 1. Teil 2 folgt in der nächsten Ausgabe.
Antifa | AIB 130 / 1.2021 | 01.07.2021

Interview nach "vehicle attack" auf Antifas in Henstedt-Ulzburg

Im Oktober 2020 ist ein Rechter am Rande einer AfD-Veranstaltung in Henstedt-Ulzburg mit seinem Auto in eine Gruppe Antifaschist_innen gefahren. Ein paar Monate nach dem Anschlag haben wir mit den Betroffenen gesprochen.

Im Oktober 2020 ist ein Rechter am Rande einer AfD-Veranstaltung in Henstedt-Ulzburg mit seinem Auto in eine Gruppe Antifaschist_innen gefahren. Ein paar Monate nach dem Anschlag haben wir mit den Betroffenen gesprochen.

AIB 131 | 2.2021

(Foto: Chad Davis; flickr.com; CC BY-NC 2.0)
Gesellschaft | AIB 130 / 1.2021 | 28.06.2021

Das Phänomen „Thin Blue Line“

Dieser Artikel dient nicht dazu, konkret den Ursprung jeglichen polizeilichen Fehlverhaltens aufzuzeigen, sondern soll schlichtweg einen Einblick in Bewegungen geben, die um den Polizeiberuf herum, und oft aus diesem heraus, entstanden sind. Dazu gehört besonders das Phänomen der „Thin Blue Line“. Ursprünglich eine Anlehnung an den Krimkrieg 1854, als ein britisch-schottisches Infanterieregiment mit der Bezeichnung der „Thin Red Line“ den Einfall durch die russische Kavallerie verhinderte.

Gastbeitrag von René Odenthal (@pulsfeuer)

Eine kurze Erläuterung zur Herkunft und Einordnung des Phänomen der „Thin Blue Line“.

(Foto: Chad Davis; CC BY-NC 2.0)

Wir sprachen u.a. mit Adé Bantu über seinen Weg zur Musik, das Großwerden in Deutschland und die politische Dimension von HipHop.
Geschichte | AIB 130 / 1.2021 | 20.06.2021

Back in the Days - HipHop der 1990er Jahre

Wir haben mit einigen Künstler_innen einen Blick zurückgeworfen und mit ihnen über ihre Wege zur Musik, über ihre Kämpfe und Erfahrungen und über das Hier und Jetzt gesprochen. Einige Antwortfragmente findet ihr hier, die Langfassungen der Interviews könnt ihr in unserem Extraheft nachlesen. Dieser kann gegen Portokosten bei uns bestellt werden.

Wir haben mit einigen Künstler_innen einen Blick zurückgeworfen und mit ihnen über ihre Wege zur Musik, über ihre Kämpfe und Erfahrungen und über das Hier und Jetzt gesprochen.

Dirk G. war für Asgaard im Irak tätig. Hier Anfang 2015 in Erbil. (Bild: Privat/Archiv Dirk Laabs)
NS-Szene | AIB 130 / 1.2021 | 14.06.2021

Die merkwürdige Geschichte der Firma Asgaard

Im Februar 2020 wurde im Auftrag der Bundesanwaltschaft die Firma Asgaard in Nordrhein-Westfalen durchsucht, die auch aktive Soldaten ins Ausland vermittelt. Der ex-Kommandosoldat und Geschäftsführer Dirk G. steht unter Terror-Verdacht. Auffällig sind die Kontakte seiner Firma zu Waffenhändlern, die Nordkreuz und die Gruppe des KSK-Soldaten Andre S. („Hannibal“) unterstützt haben. Zudem wird der Terrorverdächtige seit Jahren vom Unternehmer Reinhard Rade aus Leipzig beraten, der sich seit den 1980er Jahren mit Neonazis umgibt.1

Dirk Laabs

Anfang 2020 wurde die Firma Asgaard durchsucht, die auch aktive Soldaten ins Ausland vermittelt. Der ex-Kommandosoldat und Geschäftsführer Dirk G. steht unter Terror-Verdacht. Auffällig sind die Kontakte seiner Firma zu Waffenhändlern, die Nordkreuz und die Gruppe des KSK-Soldaten Andre S. („Hannibal“) unterstützt haben. Zudem wird er von Reinhard Rade beraten, der sich seit den 1980er Jahren mit Neonazis umgibt.

  • 1. Der Text ist ein editierter Auszug aus dem Buch des Autors „Staatsfeinde in Uniform – Wie militante Rechte unsere Institutionen unterwandern“ erschienen mit ECON-Verlag.
(Bild: Screenshot Instagram)
Repression | AIB 130 / 1.2021 | 07.06.2021

"Hetzjagd in Hamburg" - ein Drama in fünf Akten

Vom klassischen Regeldrama im Theater ist der Weg zum Empörungsdrama rund um die G20-Proteste in Hamburg offenbar nicht weit. Im Mittelpunkt hier: Eine rechte „pressure group“, die linke Journalist_innen in den Fokus nimmt, haltungsschwache Medien und Ermittlungsbehörden, die als Handlanger agieren.

Der Weg zum Empörungsdrama rund um die G20-Proteste in Hamburg.

(Bild: Screenshot Instagram)

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