Karl Burghard Bangert alias Druide „Burgos von Buchonia“ mit Szeneanwalt Thomas Penneke vor Gericht. (Foto: Rick de la Fuerte)
NS-Szene | AIB 134 / 1.2022 | 21.06.2022

Milde Urteile für bewaffnetes „Reichsbürger“-Quartett

Im Januar 2022 begann vor dem Landgericht Mannheim der Strafprozess gegen vier Angeklagte, die dem „Reichsbürger“-Milieu zugerechnet werden können. Laut Anklageschrift soll das Quartett, welches sich vor Jahren im Rhein-Neckar-Raum gebildet hatte, u.a. Verstöße gegen diverse Waffen- und Sprengstoffgesetze begangen haben. Als Rädelsführer der Gruppe galt Karl Burghard Bangert, auch bekannt als Druide „Burgos von Buchonia“, der seit über einem Jahrzehnt durch volksverhetzende und rassistische Äußerungen im Internet auf sich aufmerksam macht.

Rick de la Fuerte

Anfang 2022 begann in Mannheim ein Prozess u.a. wegen Verstößen gegen diverse Waffen- und Sprengstoffgesetze gegen vier Männer aus dem „Reichsbürger“-Milieu. Als Rädelsführer der Gruppe galt Karl Burghard Bangert.

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AIB Ausgabe 135

Die extreme Rechte und der Ukraine-Krieg

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AIB 135 | 2.2022

NS-Szene | AIB 134 / 1.2022 | 16.06.2022

Thüringen: Immobilien in den Händen krimineller Neonazi-Netzwerke

Ende Februar 2021 durchsuchten knapp 600 Einsatzkräfte 27 Wohnungen und Geschäftsräume von Neonazis in Thüringen, Hessen und Sachsen-Anhalt. Bei den Razzien im Raum Gotha, in Bad Langensalza, Saalfeld-Rudolstadt sowie im Lahn-Dill-Kreis und im Burgenlandkreis stießen die Ermittler unter anderem auf Drogen wie Heroin und Crystal Meth, Waffen und rund 120.000 Euro Bargeld. Schwerpunkt der Maßnahme war das „Gelbe Haus“ im Besitz von Neonazis in Ballstädt bei Gotha. Doch ermittelt wird in diesem Fall nicht wegen des neonazistischen Hintergrundes, die Razzien waren vom Dezernat 62 des Thüringer Landeskriminalamtes (LKA) vorbereitet worden, das sich mit „Organisierte Kriminalität“ befasst. Die Staatsanwaltschaft Gera wirft den 21 Beschuldigten Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vor, die Erlöse aus dem Drogenhandel sollen sie anschließend gewaschen haben. Seit Jahren sollen sie so große Teile des Drogenhandels in Thüringen organisiert und kontrolliert haben, dazu sollen noch Waffengeschäfte gekommen sein. Alle Beschuldigten gehören der extrem rechten Bruderschaft Turonen an oder sind Teil ihres Netzwerks (z.B. „Garde 20“).

Lionel C. Bender und Kai Budler

Mitte Juni 2022 wurden sieben Personen nach einer Razzia gegen Anhänger der Neonazi-Bruderschaft "Turonen" wegen "Verdacht auf Drogenhandel und Geldwäsche" festgenommen. Der Personenkreis ist Antifaschist_innen lange einschlägig bekannt.

Seine Spitzel-Tätigkeit hatte wohl keine ernsthaften Konsequenzen für ihn. Mirko Hesse präsentierte sich bei Instagram vergnügt aus Tschechien. (Bild: Screenshot Instagram)
NS-Szene | AIB 134 / 1.2022 | 09.06.2022

VS-Spitzel & Neonazi Mirko Hesse: Business as usual

Die Geschäfte eines ehemaligen "Hammerskins" und VS-Spitzels mit der (extremen) Rechten und lokalen Partnern.

Exif Recherche

Die Geschäfte eines ehemaligen "Hammerskins" und VS-Spitzels mit der (extremen) Rechten und lokalen Partnern.

(Bild: Screenshot Instagram)

Der RechtsRapper "Chris Ares" wollte ein "patriotisches Hausprojekt" in Weifa (Sachsen) gründen. (Foto: runtervonderkarte.jetzt)
Braunzone | AIB 134 / 1.2022 | 01.06.2022

Das „Netzwerk Landraum“ von „Ein Prozent“

Die "Arbeitsgruppe ‚Netzwerk Landraum‘" von dem rechten Verein „Ein Prozent“ möchte verunsicherte rechte Großstädter dabei unterstützen, sich im ländlichen Raum ansiedeln. Aus dem Kreis entstand der Verein "Landleben19". Der RechtsRapper „Chris Ares“ scheiterte derweil mit der Gründung eines "eigenen Dorfes".

Timo Büchner

Die "Arbeitsgruppe ‚Netzwerk Landraum‘" von dem rechten Verein „Ein Prozent“ möchte verunsicherte rechte Großstädter dabei unterstützen, sich im ländlichen Raum ansiedeln. Aus dem Kreis entstand der Verein "Landleben19". Der RechtsRapper „Chris Ares“ scheiterte derweil mit der Gründung eines "eigenen Dorfes".

Der Burschenschafter Norman P. (rechts im Bild) wurde vorerst von seinen Aufgaben in der Bundestagspolizei entbunden. (Foto: Lichtblick/Achim Melde)
Braunzone | AIB 134 / 1.2022 | 25.05.2022

#Polizeiproblem im Bundestag

Ende 2021 bekam das für „Polizei und Sicherheitsaufgaben“ im Bundestag zuständige Referat ZR3 einen neuen Leiter: Norman P. Dieser ist seit Jahren als Mitglied der (extrem) rechten Berliner „Burschenschaft Gothia“ bekannt und kandidierte 1998 für den rechten „Bund freier Bürger“.

Ende 2021 bekam das für „Polizei und Sicherheitsaufgaben“ im Bundestag zuständige Referat ZR3 einen neuen Leiter: Norman P. Dieser ist seit Jahren als Mitglied der (extrem) rechten Berliner „Burschenschaft Gothia“ bekannt und kandidierte 1998 für den rechten „Bund freier Bürger“.

(Foto: Lichtblick/Achim Melde)

Björn Neumann in der Hamburger Presse. (Bild: Faksimile Hamburger Morgenpost)
Braunzone | AIB 134 / 1.2022 | 21.05.2022

Hamburg: (Rechte) Schmuddelimpfung am Hauptbahnhof ?

"Betreiber ein Rechter, Arzt saß im Knast“ – so titelte die „Hamburger Morgenpost“ Mitte Dezember 2021 über ein „Ekel-Impfzentrum“ im Hamburger Hauptbahnhof. Einige Tage zuvor hatten Polizei und Gesundheitsamt das Impfzentrum durchsucht und die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts auf Körperverletzung aufgenommen.

Der frühere NPD-Fuktionär Björn Neumann und ein unseriöser Arzt betrieben am Hamburger Hauptbahnhof ein Impfzentrum.

(Bild: Faksimilie Hamburger Morgenpost)

Die Universität in Heidelberg wurde Tatort eines Amokläufers. (Foto: jaime.silva; flickr.com; CC BY-NC-ND 2.0)
NS-Szene | AIB 134 / 1.2022 | 18.05.2022

Todesschütze aus Heidelberg mit „Der III. Weg“-Verbindung

Ende Januar 2022 kam es in Heidelberg zu einem Amoklauf. Der Täter soll in der Vergangenheit in Kontakt zu einer Neonazigruppe gestanden haben.

Ende Januar 2022 kam es in Heidelberg zu einem Amoklauf. Der Täter soll in der Vergangenheit in Kontakt zu einer Neonazigruppe gestanden haben.

(Foto: jaime.silva; CC BY-NC-ND 2.0)

Die Polizei in Eslöv ermittelte zu einem rechtsterroristischem Teenager. (Foto: flickr.com; stillbild; CC BY-SA 2.0)
International | AIB 134 / 1.2022 | 12.05.2022

Rechter Terror von Teenagern in Schweden

In Schweden verübten zwei Teenager unabhängig voneinander zwei rechtsterroristische Angriffe in Schulen. Die beiden waren befreundet und radikalisierten sich in den rechten sozialen Medien.

In Schweden verübten zwei Teenager unabhängig voneinander zwei rechtsterroristische Angriffe in Schulen. Die beiden waren befreundet und radikalisierten sich in den rechten sozialen Medien.

(Foto: stillbild; CC BY-SA 2.0)

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