Antifa | AIB 136 / 3.2022 | 05.01.2023

Die Auto-Attacke von Henstedt-Ulzburg und die Rolle der AfD

Im Oktober 2022 jährte sich die Auto-Attacke von Henstedt-Ulzburg (Schleswig-Holstein) zum zweiten Mal. Am 17. Oktober 2020 fuhr das damalige AfD-Mitglied Melvin Schwede1 am Rande einer AfD-Veranstaltung mit seinem Auto in eine Gruppe Antifaschist_innen und verletzte einige von ihnen schwer (vgl. AIB Nr. 130).

 

Gastbeitrag aus dem Unterstützungskreis der Betroffenen

Am 17. Oktober 2020 fuhr das damalige AfD-Mitglied Melvin Schwede am Rande einer AfD-Veranstaltung mit seinem Auto in eine Gruppe Antifaschist_innen und verletzte einige von ihnen schwer. Mittlerweile wurde Anklage erhoben.

  • 1. "8.Mai 2022: Landtag in Schleswig-Holstein nazifrei?"; Der Rechte Rand; Ausgabe 194, Januar/Februar
Lesung „ARGEkultur“ (Salzburg, Österreich) am 12. November 2018 mit Tobias Ginsburg. (Foto: Michael Grössinger; CC BY-NC-ND 2.0)
Gesellschaft | AIB 136 / 3.2022 | 04.01.2023

„Die letzten Männer des Westens“

Interview mit dem Autor Tobias Ginsburg zu den Themen Antifeminismus, (extreme) Rechte und Transfeindlichkeit.

 

Interview mit dem Autor Tobias Ginsburg zu den Themen Antifeminismus, (extreme) Rechte und Transfeindlichkeit.

(Foto: Michael Grössinger; CC BY-NC-ND 2.0)

Hendrik Möbus am D.T.B.-Lager in der Bahnhofsstraße in Wandersleben. (Foto: AREF)
NS-Szene | AIB 136 / 3.2022 | 29.12.2022

NS-Black-Metal im Raum Erfurt

Die Musik-Label „Darker Than Black Records“ und „Nebelklang“ aus der Szene des "National Socialist Black Metal" ließen sich zeitweilig in Wandersleben nieder. Im Sommer 2022 zog der Geschäftssitz nach Halle/Saale weiter. Die Geschäftsanschrift wurde nach Berlin verlegt, während sich der Geschäftsführer in Merseburg niederließ.

Antifa Rechercheportal Erfurt

Die Musik-Label „Darker Than Black Records“ und „Nebelklang“ aus der Szene des "National Socialist Black Metal" ließen sich in Wandersleben nieder, bevor sie nach Halle/Berlin weiterzogen.

(Bild: flickr.com; Kurdishstruggle; CC BY 2.0)
International | AIB 136 / 3.2022 | 24.12.2022

Syrien: Krieg und niemand sieht hin

Weitgehend unbeachtet von der westlichen Öffentlichkeit führt der türkische Staat seit Jahren einen Krieg in Nordsyrien. Seit 2016 ist die Türkei dort dreimal völkerrechtswidrig einmarschiert, hält große Teile der Region besetzt und terrorisiert gegenwärtig die Bevölkerung nahezu täglich mit Drohnen- und Artillerieangriffen.

Elisabeth Olfermann und Christopher Wimmer

Weitgehend unbeachtet von der westlichen Öffentlichkeit führt der türkische Staat seit Jahren einen Krieg in Nordsyrien. Seit 2016 ist die Türkei dort dreimal völkerrechtswidrig einmarschiert, hält große Teile der Region besetzt und terrorisiert gegenwärtig die Bevölkerung nahezu täglich mit Drohnen- und Artillerieangriffen.

(Bild: Kurdishstruggle; CC BY 2.0)

(Bild: transmenschen.de)
Gesellschaft | AIB 136 / 3.2022 | 20.12.2022

Vom Leben und Tod von Ella Nik Bayan

Wir sind eingeladen, über das Leben von Ella Nik Bayan zu schreiben. Der traurige Anlass ist, dass ihr Grab in Berlin-Lichtenberg 2022 dreimal geschändet wurde. So lernten wir uns auch kennen, in Trauer und Empörung über das Geschehene.

Sabrina Apicella und Georg Matzel

Ella Nik Bayan: Wo der steinige Weg zur Freiheit hin führte und schließlich endete.

(Bild: transmenschen.de)

Wurden im Jahr 2004 in Mecklenburg-Vorpommern frühe Hinweise auf den NSU von der Polizei übersehen ?
NS-Szene | AIB 137 / 4.2022 | 14.12.2022

Wie (un)bekannt war der NSU?

Die Aufarbeitung des NSU-Komplexes in Mecklenburg-Vorpommern ist auch elf Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU kaum erfolgt. Das ist höchst problematisch und erstaunlich, da Mecklenburg-Vorpommern mehrfach dem NSU als Tatort diente. Das Bundesland ist nach bisherigem Kenntnisstand das einzige ostdeutsche Bundesland, in dem der NSU mordete. Es ist auch das einzige Bundesland, in dem das Terrornetzwerk sowohl einen Mord als auch Raubüberfälle beging.

Die Aufarbeitung des NSU-Komplexes in Mecklenburg-Vorpommern ist auch elf Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU kaum erfolgt. Nach Recherchen des Antifaschistischen Infoblatt (AIB) kann nicht ausgeschlossen werden, dass in Salchow zeitweilig das Kürzel „NSU“ im Kontext der Neonazi-Szene offen beworben wurde.

Polizistin Anna J. und Neonazi Jannik R. posierten auf instagram (Fotos: Screenshots, anonymisiert)
NS-Szene | AIB 136 / 3.2022 | 11.12.2022

Die Polizeikommissarin und der Neonazi

Ende Juli 2022 hat das "Recherche Kollektiv Ostwestfalen" eine Recherche zu der Beziehung von Polizeikommissarin Anna J. mit dem militanten Neonazi Jannik R. aus Porta Westfalica veröffentlicht. Bis zu diesem Zeitpunkt war die 29-jährige Diensthundeführerin der Polizei Hannover neben ihrer hauptamtlichen Tätigkeit auch als "InstaCop" für die Image-Kampagne der Polizei Niedersachsen aktiv und erreichte mit ihrem Dienstaccount bei instagram über 8.500 Follower*innen.

Gastbeitrag des "Recherche Kollektiv Ostwestfalen"

Ende Juli 2022 hat das "Recherche Kollektiv Ostwestfalen" eine Recherche zu der Beziehung von Polizeikommissarin Anna J. mit dem militanten Neonazi Jannik R. aus Porta Westfalica veröffentlicht. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie auch als "InstaCop" für die Image-Kampagne der Polizei Niedersachsen aktiv.

(Foto. Screenshot instagram)

Der Bienenkorb in Zedelgem im Mai 2022, wenige Tage vor seinem Abbau. (Foto: Charlotte Voß)
International | AIB 136 / 3.2022 | 10.12.2022

Belgien: Ein Bienenkorb für die SS

Die kurze Geschichte eines Denkmals für lettische Legionäre der Waffen-SS in Belgien.

Tanja von Fransecky, Andreas Lemke, Charlotte Voss

Die kurze Geschichte eines Denkmals für lettische Legionäre der Waffen-SS in Belgien.

(Foto: Charlotte Voß)

Daniel Zabel auf dem Weg zum Landesparteitag der sächsischen AfD 2021. (Bild: @Pixel_Roulette; Twitter)
Rassismus | AIB 136 / 3.2022 | 09.12.2022

Kurzer Prozess: Fünf Justizbeamte in Dresden verurteilt

Nach nur drei Prozesstagen und einer sehr kurzen Beweisaufnahme wurden fünf Justizbeamte aus der JVA Dresden am Amtsgericht zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt. Verhandelt wurden mehrere Fälle von rassistisch motivierter Gewalt im Gefängnis.

Gastbeitrag des "Antifa Recherche Team Dresden"

Fünf Justizbeamte aus der JVA Dresden wurden zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt. Verhandelt wurden mehrere Fälle von rassistisch motivierter Gewalt im Gefängnis.

(Bild: @Pixel_Roulette)

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AIB Ausgabe 137

Viele offene Fragen - Die Aufarbeitung des NSU-Terrors

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