Filip Dewinter als Chef des "Vlaams Blok Jongeren".
International | AIB 11 / 2.1990 | 05.07.1990

Neonazi-Aktivitäten in Belgien

Eine Kampagne der „Antifaschistischen Front Antwerpen“ hat zum Verbot einer internationalen Versammlung von Rechten und Neonazis in Antwerpen geführt.

Eine Kampagne der „Antifaschistischen Front Antwerpen“ hat zum Verbot einer internationalen Versammlung von Rechten und Neonazis in Antwerpen geführt.
 

Der englische Neonazi-Füher Colin Jordan (Foto: Faksimile "The National Socialist 3/1963)
International | AIB 11 / 2.1990 | 04.07.1990

England - Neonazistische Terrorträume ?

Britische Neonazis propagieren gegenwärtig für die 1990er Jahre Gewaltaktionen, die einen Krieg zwischen den verschieden Bevölkerungsgruppen („Race-War“) provozieren sollen.

AIB 11 | 2.1990

(nicht mehr lieferbar)

Gesellschaft | AIB 10 / 1.1990 | 30.04.1990

„Deutsche für Deutsche“ - ein rechtes Unternehmen?

Anfang Dezember 1989 erschienen in mehreren Westberliner Tageszeitungen eine halbseitige Anzeige unter der Überschrift „Deutsche für Deutsche“. Der Schuh-Leiser-Erbe und Unternehmer Dietrich Bahner rief zu einer Spendenaktion auf, mit der u.a. medizinisches Gerät und Medikamente für die DDR beschafft werden sollten. Schirmherrschaft für die Aktion hat die SPD-Senatorin Ingrid Stahmer übernommen. Unterstützt wird das ganze u.a. durch Jürgen Wohlrabe (CDU), Alexander Longolius (SPD) und die "Dresdner Bank". Der mittlerweile von Bahner mitgegründete Verein „Europäische Friedensinitiative Deutsche für Deutsche e.V.“ begnügt sich nicht damit, pressewirksam Hilfe für die DDR zu leisten1, sondern kümmert sich um die Sowjetunion gleich mit. Anfang Januar dieses Jahres organisierte die sowjetische Nachrichtenagentur „RIA Nowosti“ eine Pressekonferenz für Dietrich Bahner, der für einen Autokonvoi nach Moskau ein Blanko-Gruppenvisum für eine unbestimmte Menge an Menschen und Waren erhielt (ein Novum in der deutsch-sowjetischen Beziehung). Daß diese „Hilfe“ möglicherweise mehr als Hilfe für den Unternehmer und Politiker Bahner gedacht sein könnte, wird deutlich, wirft man einen Blick hinter die Kulissen.

Anfang Dezember 1989 erschienen in mehreren Westberliner Tageszeitungen eine halbseitige Anzeige unter der Überschrift „Deutsche für Deutsche“. Der Schuh-Leiser-Erbe und Unternehmer Dietrich Bahner rief zu einer Spendenaktion auf, mit der u.a. medizinisches Gerät und Medikamente für die DDR beschafft werden sollten. Schirmherrschaft für die Aktion hat die SPD-Senatorin Ingrid Stahmer übernommen.
 

  • 1. Vgl. Chronik Leipzig 1989: „Auf dem Markt trifft eine Kolonne der Europäischen Friedensinitiative mit Hilfsgütern für das Gesundheitswesen ein. Etwa 5.000 Leipziger nehmen an der Begrüßung der 41 Fahrzeuge starken "Showkarawane" teil. Der Westberliner Unternehmer Dietrich Bahner, der Initiator der Aktion, übergibt symbolisch sieben Notarztwagen an die Stadt.“
(Bild: flickr.com, Dierk Schaefer; CC BY 2.0)
Repression | AIB 10 / 1.1990 | 28.04.1990

18 Monate Haft für Antifaschisten

Ende Januar 1990 wurde das Urteil gegen einen West-Berliner Antifaschisten gesprochen. Auch unter einem SPD/AL- Senat hat sich nichts daran geändert: Diejenigen, die nach Angriffen von rechten Schlägertrupps in den Maschen der Justiz hängen bleiben, sind nur in seltenen Fällen die rechten Angreifer.

Ende Januar 1990 wurde das Urteil gegen einen West-Berliner Antifaschisten gesprochen. Auch unter einem SPD/AL- Senat hat sich nichts daran geändert: Diejenigen, die nach Angriffen von rechten Schlägertrupps in den Maschen der Justiz hängen bleiben, sind nur in seltenen Fällen die rechten Angreifer.

(Bild: Dierk Schaefer; CC BY 2.0)
 

Antifa | AIB 10 / 1.1990 | 27.04.1990

Antifaschistische Stadtteilarbeit in Berlin-Neukölln

Die Antifa-Arbeit, die sich seit den Wahlen im Januar 1989 entwickelt hat, läuft im Westberliner Stadtteil Neukölln kontinuierlich weiter und es kommen immer wieder neue Leute dazu.

Die Antifa-Arbeit, die sich seit den Wahlen im Januar 1989 entwickelt hat, läuft im Westberliner Stadtteil Neukölln kontinuierlich weiter und es kommen immer wieder neue Leute dazu.
 

Braunzone | AIB 10 / 1.1990 | 26.04.1990

Republikaner Parteitag in Rosenheim

Knapp 5.000 AntifaschistInnen demonstrierten am 13. Januar 1990 in der Rosenheimer Innenstadt gegen den Bundesparteitag der „Republikaner“ (REPs). Eine geplante Kundgebung vor der Inntal-Halle abzuhalten, wurde den AntifaschistInnen von Stadtverwaltung und Polizei verboten. Im Innern der Inntal-Halle heizte Parteichef Franz Schönhuber die Delegierten mit antisemitischen Ausfällen gegen Heinz Galinski an.

Knapp 5.000 AntifaschistInnen demonstrierten am 13. Januar 1990 in der Rosenheimer Innenstadt gegen den Bundesparteitag der „Republikaner“ (REPs). Eine geplante Kundgebung vor der Inntal-Halle abzuhalten, wurde den AntifaschistInnen von Stadtverwaltung und Polizei verboten. Im Innern der Inntal-Halle heizte Parteichef Franz Schönhuber die Delegierten mit antisemitischen Ausfällen gegen Heinz Galinski an.

Gesellschaft | AIB 10 / 1.1990 | 25.04.1990

„… das hier ist auch mein Land“

Wenn geschaut wird, wie sich die Entwicklung in der DDR auf die Westberliner Bevölkerung auswirkt, werden meist die MigrantInnen und Flüchtlinge übersehen. Der folgende von türkischen MigrantInnen geschriebene Artikel beschreibt die Angst davor, von den Deutschen aus der DDR verdrängt zu werden, die Angst, dass Rassismus und Neonazismus stärker und ihnen weitere Rechte genommen werden.

Antifaşist haber bülteni

Wenn geschaut wird, wie sich die Entwicklung in der DDR auf die Westberliner Bevölkerung auswirkt, werden meist die MigrantInnen und Flüchtlinge übersehen. Der folgende von türkischen MigrantInnen geschriebene Artikel beschreibt die Angst davor, von den Deutschen aus der DDR verdrängt zu werden, die Angst, dass Rassismus und Neonazismus stärker und ihnen weitere Rechte genommen werden.
 

Anhänger des Paneuropa-Netzwerkes. (Foto: Jakub Hałun, CC; GNU-Lizenz)
Braunzone | AIB 10 / 1.1990 | 24.04.1990

Paneuropäischer Kongreß in Westberlin

Die "Paneuropa-Jugend Deutschland e.V." mobilisierte Anfang November 1989 meist ahnungslose Jugendliche zu einer Tagung nach Westberlin. Das AutorInnenkollektiv "AntifaschistInnen Westberlin" hat einen Artikel zu dieser Tagung und den Hintergründen dieser Jugendorganisation verfasst.

Gastbeitrag von "AntifaschistInnen Westberlin"

Die "Paneuropa-Jugend Deutschland e.V." mobilisierte Anfang November 1989 meist ahnungslose Jugendliche zu einer Tagung nach Westberlin. Das AutorInnenkollektiv "AntifaschistInnen Westberlin" hat einen Artikel zu dieser Tagung und den Hintergründen dieser Jugendorganisation verfasst.

(Foto: Jakub Hałun, CC; GNU-Lizenz)
 

(Foto: Alisdare Hickson; CC BY-SA 2.0)
Rassismus | AIB 10 / 1.1990 | 24.04.1990

England: Kampf für Selbstbestimmung

Die Selbstorganisierung der "Schwarzen" hat eine lange Geschichte in England. Mit dem Niedergang des Commonwealth 1950 durch die erfolgreichen Kämpfe der Befreiungsbewegungen, schloß England die Grenzen für die ZuwanderInnen aus den ehemaligen Kolonien. Nach dem "Aufstand der Schwarzen" 1958 in Nottingham Hill wurden striktere Immigrationsgesetze installiert.

Migrant Rights Action Network (London)

Über die Selbstorganisierung in den Flüchtlings- und Emigrantenvereinigungen in England.

(Foto: Alisdare Hickson; CC BY-SA 2.0)
 

Seiten

Subscribe to Newsfeed der Startseite