Das Europäische Parlament in Straßburg | Foto: flickr.com/european_parliament/CC BY-NC-ND 2.0
International | AIB 98 / 1.2013 | 27.06.2013

Europas Rechte ein Jahr vor der Europawahl 2014

Die Parteien der extremen Rechten haben sich in den letzten 25 Jahren zu einem festen Bestandteil der politischen Landschaft in Europa entwickelt. Ihre MandatsträgerInnen sitzen in vielen National-, Regional- und Lokalvertretungen. Im Europaparlament gehören derzeit rund 10 Prozent der 754 Abgeordneten nationalkonservativen, rechtspopulistischen oder neonazistischen Parteien an. Ein Überblick.

Carsten Hübner

Die Parteien der extremen Rechten haben sich in den letzten 25 Jahren zu einem festen Bestandteil der politischen Landschaft in Europa entwickelt.

(Foto: flickr.com/european_parliament/CC BY-NC-ND 2.0)

Claus Nordbruch unterhält Kontakt zum Hilfskomitee. Er lebt seit 1986 in Südafrika, gilt als Waffennarr und hat enge Beziehungen in breite Kreise der deutschen extremen Rechten bis ins NSU-Umfeld. | Bild: Screenshot der Homepage von Claus Nordbruch.
NS-Szene | AIB 98 / 1.2013 | 24.06.2013

Das »Hilfskomitee Südliches Afrika«

Das Hilfskomitee Südliches Afrika (HSA) unterstützt das »Deutschtum« in Namibia und pflegt Kontakte zu einem extrem rechten Kader in Südafrika. Gegründet wurde es 1975 als Bündnisprojekt der NPD.

Das Hilfskomitee Südliches Afrika (HSA) unterstützt das »Deutschtum« in Namibia und pflegt Kontakte zu einem extrem rechten Kader in Südafrika. Gegründet wurde es 1975 als Bündnisprojekt der NPD.

(Bild: Screenshot der Homepage von Claus Nordbruch.)

Rassismus | AIB 98 / 1.2013 | 22.06.2013

Sarazenengeflüster

Über Heimatfrontjournalismus in linken Medien

Abu Uli

Über Heimatfrontjournalismus in linken Medien.

Dieser Artikel bezieht sich in einigen beispielhaft zitierten Passagen auf einen Artikel von Hannes Bode im AIB Nr. 97

Gesellschaft | AIB 98 / 1.2013 | 20.06.2013

Tödlich unpolitisch

Zur Erfassung von Todesopfern rechter Gewalt am Beispiel Sachsen-Anhalt

Zur Erfassung von Todesopfern rechter Gewalt am Beispiel Sachsen-Anhalt

Gesellschaft | AIB 98 / 1.2013 | 18.06.2013

»Die Mondverschwörung«

Ein Interview mit Thomas Frickel

Ein Interview mit Thomas Frickel

Antifa | AIB 98 / 1.2013 | 12.06.2013

Den Überblick behalten

Die extreme Rechte auf einer Karte

Einen neuen Ansatz in der Darstellung von Informationen über die extreme Rechte verfolgt das apabiz mit dem Projekt »Rechtes Land«. Auf einer interaktiven Karte im Internet werden Schauplätze und Ereignisse der rechten Szene dargestellt. Dabei geht es in erster Linie nicht darum, neue Informationen zusammeln, sondern bereits vorhandenes Wissen zu bündeln und ortsbezogen darzustellen. Denn »Rechtes Land« soll eine übersichtliche Quellensammlung mit visuellem Zugang über eine Karte werden.

Einen neuen Ansatz in der Darstellung von Informationen über die extreme Rechte verfolgt das apabiz mit dem Projekt »Rechtes Land«. Auf einer interaktiven Karte im Internet werden Schauplätze und Ereignisse der rechten Szene dargestellt. 

Gesellschaft | AIB 98 / 1.2013 | 09.06.2013

Nicht nur Spinnerei

Über die politischen Dimensionen  der Esoterik

Esoterik kann man durchaus bequem als Spinnerei abtun und sich zum Zeitvertreib Filme wie »Die Mondverschwörung« oder »Iron Sky« ansehen. Sich als Antifaschist_innen aber ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen, heißt nicht nur, nach den Neonazis in der Esoszene zu suchen, auch wenn es derer mehr als genug gibt. Es gilt, ein Jahrzehnte altes Phänomen zu analysieren, das, je näher man es betrachtet, mehr und mehr Raum einzunehmen und immer schwerer zu fassen scheint.

Eike Sanders (apabiz)

Esoterik kann man durchaus bequem als Spinnerei abtun und sich zum Zeitvertreib Filme wie »Die Mondverschwörung« oder »Iron Sky« ansehen. Sich als Antifaschist_innen aber ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen, heißt nicht nur, nach den Neonazis in der Esoszene zu suchen, auch wenn es derer mehr als genug gibt.

Im NPD-nahen Magazin Umwelt & Aktiv vermischen sich rechtes und ökologisches Gedankengut.
Braunzone | AIB 98 / 1.2013 | 07.06.2013

Ökofaschismus und Esoterik

Die NPD agitiert für Ökolandbau, gegen Gentechnik und Massentierhaltung. »Autonome Nationalisten« wenden sich gegen Schweinemastbetriebe, sind Vegetarier und gründen eine Arbeitsgruppe Tierrechte. In Mecklenburg-Vorpommern und Niederbayern siedeln Neonazis auf dem Land und präsentieren sich als Ökobauern. Es mag verwundern, dass Braune auf grün machen. Dem liegt ein Missverständnis zugrunde: »Öko« ist nicht per se links, sondern hat antisemitische, rassistische und esoterische Wurzeln, umgekehrt sind braungrüne Vorstellungen im linken Spektrum durchaus verbreitet.

Peter Bierl

Die NPD agitiert für Ökolandbau, gegen Gentechnik und Massentierhaltung. »Autonome Nationalisten« wenden sich gegen Schweinemastbetriebe, sind Vegetarier und gründen eine Arbeitsgruppe Tierrechte.

In Wittenberg ließ sich Peter Fitzek (links) in der Nacht vom 15. zum 16. September 2012 zum »obersten Souverän« seiner »lupenreinen Monarchie« krönen. | Screenshot: Youtube.com
Braunzone | AIB 98 / 1.2013 | 04.06.2013

Mit Rohkost zum Reich

Ein Milieu aus so genannten »Reichsbürgern«, Verschwörungsgläubigen und Esoteriker_innen hat verschiedene Pseudo-Staaten geschaffen, die bisher zumeist nur kurzzeitig existierten. Dies könnte sich mit dem »Deutschen Königreich« ändern, das seit einigen Monaten in Wittenberg beheimatet ist.

Martin Wassermann

Ein Milieu aus so genannten »Reichsbürgern«, Verschwörungsgläubigen und Esoteriker_innen hat Pseudo-Staaten geschaffen, die bisher zumeist nur kurzzeitig existierten. Dies könnte sich mit dem »Deutschen Königreich« ändern.

(Bild: Screenshot youtube.com)

Foto: Andreas Potzlow
NS-Szene | AIB 98 / 1.2013 | 31.05.2013

»Thor Steinar«: Konfliktpotential als gerichtsbekannte Tatsache

Die juristischen Auseinandersetzungen um die Ladengeschäfte des in der rechten Szene beliebten Modelabels »Thor Steinar« haben Präzedenzcharakter. In Berlin wurde im Oktober 2012 der Räumungsklage gegen einen »Thor Steinar«-Laden im Stadtteil Friedrichshain von der Zivilkammer des Landgerichts stattgegeben, weil der Laden sich von »Tromsø« (norwegische Stadt) in »Thor Steinar« umbenannt hatte. Die »Verwendung von skandinavischen Orts- und Vornamen« war dem Mieter, der Skytec Outlet GmbH (Sitz in Mittenwalde), in einem gerichtlichen Vergleich mit dem Friedrichshainer Vermieter vor dem Berliner Kammergericht (12 U 5/11) im September 2011 untersagt worden.

Die juristischen Auseinandersetzungen um die Ladengeschäfte des in der rechten Szene beliebten Modelabels »Thor Steinar« haben Präzedenzcharakter.

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