AIB 100 | 3.2013

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Homophobie und die extreme Rechte

AIB 99 | 2.2013

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Kriegstourismus
Neonazis auf den Schlachtfeldern der Welt

(Bild: operation-solidarity.org)
International | AIB 135 / 2.2022 | 26.09.2022

Interview mit Operation Solidarity

Wenn Russland gewinnt, wird es keine Aussicht auf eine unabhängige Politik in der Ukraine geben.“

Wenn Russland gewinnt, wird es keine Aussicht auf eine unabhängige Politik in der Ukraine geben.“

(Bild: operation-solidarity.org)

(Bild: Screenshot YouTube; France24.com)
Braunzone | AIB 135 / 2.2022 | 20.09.2022

Die europäischen Rechtsparteien und der Krieg in der Ukraine

Für Antifaschisten ist es keine neue Erkenntnis, dass verschiedene europäische Rechtsparteien in der Vergangenheit intensive Kontakte auch nach Russland gepflegt haben. Sie standen nach dem russischen Angriff auf die Ukraine damit vor einer Positionsfindung, wenn sie im öffentlichen Raum weiterhin Gehör finden wollten. Anders als die AfD, in der die Debatte um den Krieg zu innerparteilichen Auseinandersetzungen führte, schafften die großen europäischen Rechtsparteien ihre Neuausrichtung der öffentlichen Position ohne erkennbare Konflikte. Dies hat vor allem damit zu tun, dass sich diese Parteien und Gruppen – ganz „staatsmännisch“ – in die von den Regierungen in Abstimmung mit NATO und EU vorgeschlagenen und von den Medien mitgetragenen Entscheidungen einbinden ließen.

Ulrich Schneider

Für Antifaschisten ist es keine neue Erkenntnis, dass verschiedene europäische Rechtsparteien in der Vergangenheit intensive Kontakte auch nach Russland gepflegt haben. Anders als die AfD, in der die Debatte um den Krieg zu innerparteilichen Auseinandersetzungen führte, schafften die großen europäischen Rechtsparteien ihre Neuausrichtung der öffentlichen Position ohne erkennbare Konflikte.

(Bild: Screenshot YouTube;  France24.com)

Eine Veröffentlichung auf Indymedia machte ein Neonazi-Kampfsport-Training öffentlich. (Bild: Screenshot)
NS-Szene | AIB 135 / 2.2022 | 17.09.2022

Neonazi-Kampfsport in Berlin

Im April 2022 wurde bekannt, dass Akteure der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD), deren Partei-Jugend "Junge Alternative" (JA), der „Identitären Bewegung“ (IB) sowie der Berliner NPD im Jahr 2021 mehrfach gemeinsam an Kampf­sport­trainings auf dem öffentlichen Sportgelände Rennbahnstraße in Berlin-Weißensee (Pankow) teilgenommen haben.1

Im April 2022 wurde bekannt, dass Akteure der AfD, deren Partei-Jugend "Junge Alternative" (JA), der „Identitären Bewegung“ (IB) sowie der Berliner NPD im Jahr 2021 mehrfach gemeinsam an Kampf­sport­trainings auf dem öffentlichen Sportgelände Rennbahnstraße in Berlin-Weißensee (Pankow) teilgenommen haben.

(Bild: Screenhot indymedia)

  • 1. indymedia.org/node/182846
Die "neu-rechten" Autoren Aleksandr Dugin (hinten rechts), Carlo Terracciano (hinten 2 von rechts) und Jean Thiriart (vorne mitte) 1992 in Moskau. (Bild: Faksimile)
Braunzone | AIB 135 / 2.2022 | 10.09.2022

Dugin und Russlands „Neue Rechte“

Anfang 1996 erschien in dem Mailänder nationalbolschewistischen Verlag „Barbarossa“ der Sammelband: „Nationalkommunismus. Eurasien: Ausblicke auf einen Kontinentalblock“. Unter dem Titelbild stand in kyrillischer Schrift „Euro-sowjetisches Imperium“, darüber eine stilisierte Landkarte die im Osten durch Wladiwostok begrenzt wurde, im Westen durch Dublin. Fast in der Mitte dazwischen war ein dritter Punkt markiert. Dort, wo sich Moskau befindet stand in kyrillischer Schrift: „Drittes Rom“. Drei Fahnen ragten aus dieser Markierung hervor: die alte sowjetische, die des russischen Zarenreiches und eine schwarze mit Keltenkreuz, als traditionelle Fahne des Neofaschismus.

Volkmar Wölk

Vordenker und Autoren der "Neuen Rechten" träumen von einem „Euro-sowjetischen Imperium“ gegen den "Westen".

(Bild: Faksimile)

Denis Kapustin von „White Rex“, bewaffnet im Kriegs­gebiet im Mai 2022­. (Bild: Screenshot Telegram)
NS-Szene | AIB 135 / 2.2022 | 07.09.2022

Neonazis in den ukrainischen Kampfverbänden

Der russische Angriffskrieg wird auch noch nach Monaten u.a. mit der „De-Nazifizierung“ der ukrainischen Gesellschaft legitimiert. Die Ukraine sei Hort des Nationalismus und Faschismus. Eine tendenziöse Darstellung, denn selbst bei den Wahlen 2019 erlangte eine Koalition der bekanntesten Neonazi-Parteien nur knapp über zwei Prozent der Stimmen und zog dadurch nicht einmal ins Parlament ein. Auch das 2014 gegründete „Asow“-­Bataillon (heute Regiment), das den russischen Narrativ nährt, ist längst im Wandel und hat seine ideologische Schärfe verloren. Dennoch ist der russisch-ukrainische Krieg für viele Neonazis Rekrutierungs- und Trainingsfeld und birgt die Gefahr rechte, nationalistische Umtriebe gesellschaftstauglich zu machen.

Der russisch-ukrainische Krieg ist für viele Neonazis Rekrutierungs- und Trainingsfeld und birgt die Gefahr rechte, nationalistische Umtriebe gesellschaftstauglich zu machen.

(Bild: Screenshot Telegram)

(Symbolbild: Christian Ditsch)
Diskussion | AIB 134 / 1.2022 | 05.09.2022

Quadrat im Kreis - Ein Debattenbeitrag

Dieser Text ist keine detaillierte Erwiderung auf den Beitrag „Antifa 10 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU“ aus dem AIB Nr. 133, da dieser dazu nicht geeignet scheint. Einfach unkommentiert stehen lassen wollten wir den Text jedoch auch nicht.

Gastbeitrag von „Antifas aus dem Norden“

Eine Reaktion auf den Debatten Beitrag zum Thema: Wo stehen wir 10 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU.

(Symbolfoto: Christian Ditsch)
Rassismus | AIB 134 / 1.2022 | 05.09.2022

Steigende Asylzahlen? Ein Blick hinter die Schlagzeilen

Die Asylzahlen steigen, aber die Entscheidungen über die Asylanträge von ­afghanischen Geflüchteten hatte das BAMF zum größten Teil monatelang auf Eis gelegt. Deutlich wird anhand der aktuellen Zahlen auch, dass die Widerrufsprüfungen in den meisten Fällen reine Zeitverschwendung sind. Die Asylzahlen sind so hoch wie seit 2018 nicht mehr: 148.000 Menschen haben im vergangenen Jahr erstmalig einen Asylantrag in Deutschland gestellt. Diese Nachricht ging Mitte Januar 2022 durch die Presse. Doch es lohnt, einen ausführlichen Blick auf die Statistiken zu werfen.

Gastbeitrag von PRO ASYL

Die Asylzahlen sind so hoch wie seit 2018 nicht mehr. Diese Nachricht ging Anfang 2022 durch die Presse. Doch es lohnt, einen ausführlichen Blick auf die Statistiken zu werfen.

(Symbolfoto: Links Unten Göttingen)
Rassismus | AIB 134 / 1.2022 | 04.09.2022

Haltbare Stereotype über Sinti und Roma

Seit dem späten Mittelalter leben Sinti und Roma in Europa und sind seither staatlichen Repressionen ausgesetzt. Als die Große Pest 1708 im Ostseeraum ausbrach und viele Menschen in Preußen tötete, ordnete Friedrich I. 1709 die Gründung von Pesthäusern vor den Toren der Städte an – eines davon ist die heutige Charité in Berlin. Noch vor dieser Anordnung befahl er, aus Polen kommende Sinti und Roma notfalls mit Gewalt an der Grenze abzuweisen, unabhängig davon, ob sie gültige Pässe besaßen. Solche Erlasse dienten damals wie heute zweierlei Zwecken: Sinti und Roma als Sündenböcke für Missstände zu präsentieren und die ordnende Stärke des Staates zu demonstrieren.

Nora Neumann

Über die Ausgrenzung und Abschottung von Sinti und Roma.

(Foto: Links Unten Göttingen)

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