Flüchtlingsfeindliche AfD Demonstration.

Die "Alternative für Deutschland"

Wie stark sich die Präsenz der rechten Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) in mehreren Landtagen im Feld der Gesellschaftspolitik auswirken wird, ist bislang nur in Umrissen klar. Mittlerweile stehen ihr in vielen Bundesländern Sitze in so ziemlich allen Gremien der Kultur- und Gesellschaftspolitik zu. Die Debatte darum, wie die Auseinandersetzung mit der AfD zu führen sei, ist in Parteien und in der Gesellschaft in vollem Gange. Der Umstand, dass hier eine nicht-neonazistische Partei offen völkisch-rassistische Positionen bezieht, erschwert vielen die Einordnung und inhaltliche Auseinandersetzung. Dass die AfD eine heterogene rechte Sammlungsbewegung ist, die derzeit von negativen moralischen Zuschreibungen von außen profitiert, macht eine Strategiedebatte um die Auseinandersetzung mit extrem rechten Positionen im populistischen Gewand notwendig.

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AIB 115 / 2.2017 | 22.09.2017

Schlagkräftige rechte Netzwerke in Marburg?

In Marburg fand am 29. April 2017 der Landeskongress der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA) in Hessen statt. Ausgerichtet von der Burschenschaft Germania Marburg versuchten einige der Anwesenden, vermummt und zum Teil bewaffnet antifaschistische Recherchen gewaltsam zu unterbinden — und scheiterten grandios.
 

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AIB 115 / 2.2017 | 15.09.2017

Rechte Russlanddeutsche auf AfD-Kurs

Versuche extrem rechter Russlanddeutscher mit verschiedenen Splittergruppen in der Community Einfluss zu nehmen sind seit Jahren zu beobachten. Doch erst mit dem Aufkommen der Flüchtlingsdebatte konnten sie erstmals nennenswerte Erfolge erzielen und werben nun gemeinsam für die AfD.
 

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AIB 114 / 1.2017 | 05.07.2017

Die „Alternative für Deutschland“ und der Antisemitismus

In der „Alternative für Deutschland“ wird der Konflikt um den Umgang mit Israel und Antisemitismus verstärkt in der Öffentlichkeit ausgetragen. Trotz der offen zu Tage tretenden Reibungen, verbindet die Partei eine antisemitische Geschichtspolitik, die zu einer zunehmenden Enttabuisierung und Normalisierung des Antisemitismus in Deutschland beiträgt.
 

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AIB 114 / 1.2017 | 30.05.2017

Identitäre und die AfD

Überschneidungen von Akteuren der „Identitären Bewegung“ (IB) und der AfD waren in verschiedenen Publikationen schon Thema. Wie die IB sich die Zusammenarbeit mit der AfD vorstellt, verdeutlicht auch die interne Kommunikation.

(Bild: Screenshot youtube)

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AIB 113 / 4.2016 | 27.03.2017

Die AfD: Gefahr für die Zivilgesellschaft

Die AfD ist nach ihren Wahlerfolgen in zahlreichen parlamentarischen Gremien vertreten. Sie nutzt ihre Präsenz dort, um zivilgesellschaftlichen Initiativen das Leben schwer zu machen.

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AIB 113 / 4.2016 | 13.03.2017

Rechts-Konservative für die AfD

Die hier beschriebene „Vereinsstruktur“ steht dabei exemplarisch für ein zusammengewachsenes Netzwerk rechter und konservativer Akteure, das vom Erfolg der AfD profitieren kann.

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Internetausgabe | 20.02.2017

Macbeth in Magdeburg ?

Seit einem knappen Jahr sitzt die Alternative für Deutschland (AfD) im Magdeburger Landtag. Dort ist sie vor allem mit völkischer Propaganda und sich selbst beschäftigt.
 

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AIB 113 / 4.2016 | 12.02.2017

Zur NS-nahen Rhetorik des AfD-Politikers Björn Höcke

Zur Beantwortung der Frage, ob Björn Höcke eine Art faschistischer Ideologie verbreite oder ob Björn Höcke gar ein Neonazi sei, sollte auch das einschlägige Vokabular Höckes herangezogen werden, welches er in seiner (völkischen) Propaganda bzw. für diese benutzt.

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AIB 112 / 3.2016 | 02.01.2017

AfD-Funktionär Kloth: „rassistischer Anwaltsredner“ ?

Das Landgericht Freiburg hat es von der Presse- und Meinungsfreiheit als gedeckt angesehen, dass das "Radio Dreyeckland" (RDL) den AfD-Funktionär und Rechtsanwalt Oliver Kloth als "rassistischen Anwaltsredner" bezeichnet.

(Bild: Faksimile Badische Zeitung)

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AIB 111 / 2.2016 | 09.09.2016

AfD und Neue Rechte

Björn Höcke verkörpert den paradox anmutenden Typus eines neurechten Parteipolitikers. Das für diese Tätigkeit nötige „geistige Manna“ zieht der Landesvorsitzende der thüringischen „Alternative für Deutschland“ (AfD) nach eigenen Angaben aus der „Lektüre von Werken, die in Schnellroda entstehen“. Das in Sachsen-Anhalt gelegene Rittergut Schnellroda ist Sitz des neurechten "Instituts für Staatspolitik" (IfS).

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AIB 111 / 2.2016 | 19.08.2016

Land in Blau?

Die AfD — zweitstärkste politische Kraft in Sachsen-Anhalt.

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AIB 109 / 4.2015 | 18.01.2016

„Die Stimme der Bürger ist unser Programm!“

Sachsen-Anhalt ist eines der fünf Bundesländer, in denen im nächsten Jahr ein neues Landesparlament gewählt wird. Schon jetzt ist abzusehen, dass die Alternative für Deutschland (AfD) auch hier von der bundesweit rassistisch geführten Debatte um Migration und Zuzug profitieren wird. 

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AIB 109 / 4.2015 | 08.01.2016

Polizist mit Verbindungen nach Rechtsaußen

Gegen den Polizisten Norman Wollenzien wird seit Oktober 2015 in Zusammenhang mit einer PEGIDA-Demonstration dienstrechtlich ermittelt.

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AIB 108 / 3.2015 | 10.12.2015

Die AfD nach der Wahl

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) hat sich nach dem Essener Parteitag im Juli 2015 gespalten. Der neoliberale Flügel um Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel trat nach einem Rechtsruck aus der Partei aus und gründete die neue Partei „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (ALFA).

(Foto: James Rea/CC BY-NC-ND 2.0)

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AIB 108 / 3.2015 | 25.10.2015

Das LfV Sachsen und die AfD – Eine Liebesbeziehung?

Als im vergangenen Jahr die Mitgliederdaten der Alternative für Deutschland (AfD) von Aktivist_innen des österreichischen Ablegers von Anonymous im Internet geleakt wurden, war die Aufregung in der AfD groß.

(Bild: linksunten.indymedia.org//CC BY-NC-SA 2.0)

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AIB 107 / 2.2015 | 02.09.2015

Antifeminismus rund um die AfD

Antifeminismus und Sexismus in diversen Formen und Ausprägungen kommen bei der AfD vor, aber erfunden hat sie nichts davon.

(Foto: Screenshot facebook)

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AIB 107 / 2.2015 | 24.07.2015

Kleinbürgertum oder kleiner Mann?

Im aktuellen Führungsstreit geht es auch um die Frage, wer Kernklientel der AfD ist.

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AIB 107 / 2.2015 | 11.07.2015

Rechtsruck - Die AfD in den Landtagen und kommunalen Gremien

Mit den im Mai 2014 stattgefundenen Kommunalwahlen in zehn Bundesländern und den darauf folgenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg im Herbst schickte die AfD rund 500 MandatsträgerInnen in die Gremien. 

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AIB 104 / 3.2014 | 02.12.2014

Streitfall AfD

Kern einer rechten Kontroverse im Umgang mit der AfD ist die Frage, ob das Engagement in einer rechten Partei eine reale Chance zur Veränderung der politischen Kultur birgt.

(Foto: Mathesar/CC BY-SA 3.0)

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AIB 104 / 3.2014 | 06.12.2014

AfD etabliert sich, NPD am Boden

Nach den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg zeichnet sich ein weiterer Niedergang der NPD ab. In allen drei Ländern musste die Partei absolute Stimmenverluste im unteren fünfstelligen Bereich hinnehmen. 

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AIB 102 / 1.2014 | 24.04.2014

Mit „Mut zu Deutschland“ ins Europaparlament

Spätestens durch den Fall der 3 Prozent-Hürde für die anstehenden Wahlen zum Europaparlament im Mai 2014 ist klar geworden, dass die „Alternative für Deutschland“ (AfD) einziehen wird. 

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AIB 99 / 2.2013 | 10.07.2013

Alternative für Deutschland?

Sigurd Greinert hat die Nase voll. Nur einen Monat ist es her, dass er beim Hamburger Landesverband der Alternative für Deutschland (AfD) Platz fünf auf der Kandidatenliste für die Bundestagswahl erobert hat. 

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